Hilde - Tide

Hilde – Tide

Hilde – Tide

Hilde – Tide

10.04.2024 Panda Platforma

album release 15.03.2024

Julia Brüssel – violin
Marie Daniels – voice
Maria Trautmann – trombone
Emily Wittbrodt – cello

emilywittbrodt/h-i-l-d-e

Text: Hilde

Das ist Hardcore-Improvisationsmusik vom Feinsten: intensiv, konzentriert, schnell wechselnd, herausfordernd für Zuhörer und Musiker gleichermaßen, und der Spannungsfaktor ist hoch.

Wer oder was ist Hilde? Eine Person? Eine Idee? Ein Sound? Eine Band? Eine Kombination aus all diesen Komponenten? Auf der Suche nach Hilde stoßen wir mitten im Ruhrpott auf Sängerin Marie Daniels, Geigerin Julia Brüssel, Posaunistin Maria Trautmann und Cellistin Emily Wittbrodt. Sie haben sich in dem Groß-Kollektiv The Dorf kennengelernt und unter dem Namen Hilde bereits 2020 mit ihrem ersten Album „Open“ für Aufsehen gesorgt.

Wir mögen schöne Sachen“, ruft Hilde unisono aus. Improvisation ist für sie ein Ausdruck von Freiheit, der nichts ausschließt und alles zulässt.

Eine große Stärke von Hilde besteht darin, völlig unerwartete, manchmal geradezu tollkühne Scharniere zwischen abstrakter Klangfindung und traditioneller Anmut zu finden. Diese seltene Gabe offenbart sich vor allem in ihren Live-Konzerten. Dabei verlieren sie nie ihr Gegenüber, den gestaltenden Hörer aus dem Ohr, mit dem sie Blickkontakt halten und auf den sie intuitiv eingehen.

Hilde – und damit kommen wir auf die eingangs gestellte Frage zurück – ist immer Hilde. Von wem welcher spielerische Impuls, welche Klangfarbe, Komposition oder spontane Idee kommt, spielt kaum eine Rolle. Vier Musikerinnen wachsen zu einer Person zusammen, zu Hilde, einem Individuum mit vier Köpfen und acht Armen, das uns auf „Tide“ mit massiver Sanftheit gegenüber tritt. Dasselbe trifft auch auf den kompletten Bogen des Albums zu. Jeder Song steht für sich selbst, doch die Reihenfolge ist nicht beliebig. Hilde erzählt eine Geschichte, die vom ersten bis zum letzten Ton genau so gehört werden will.

Hilde - Tide
TIDE by HILDE
Open
by hilde
Open by hilde

This is hardcore free music improv at its best: intense, focused, quick changing, challenging to the listeners and musicians alike and the excitement factor is up high.

Who or what is Hilde? A person? An idea? A sound? A band? A combination of all these components? In search of Hilde, we come across singer Marie Daniels, violinist Julia Brüssel, trombonist Maria Trautmann and cellist Emily Wittbrodt in the middle of the Ruhr area. They got to know each other in the large collective The Dorf and caused a stir under the name Hilde with their first album “Open” back in 2020.

We like beautiful things,” Hilde exclaims in unison. For them, improvisation is an expression of freedom that excludes nothing and allows everything.

One of Hilde’s great strengths is her ability to find completely unexpected, sometimes almost foolhardy hinges between abstract sound invention and traditional grace. This rare gift is particularly evident in her live concerts. They never lose sight of their counterpart, the creative listener, with whom they maintain eye contact and to whom they intuitively respond.

Hilde – and this brings us back to the question posed at the beginning – is always Hilde. It hardly matters from whom which playful impulse, which sound colour, composition or spontaneous idea comes. Four musicians grow together to form one person, Hilde, an individual with four heads and eight arms, who confronts us with massive gentleness on “Tide”. The same applies to the entire arc of the album. Each song stands on its own, but the order is not arbitrary. Hilde tells a story that wants to be heard from the first to the last note.

Hervorgegangen ist Hilde aus dem Zusammenspiel mit The Dorf The Dorf kommen aus Dortmund – nicht zu verwechseln mit dem Magazin The Dorf, das aus Düsseldorf kommt – Wir datieren den Beginn unseres Orchesters auf 2006 – es begann klein (12 Leute) … und wuchs zur Großformation an mit bis zu 25 Mitspielenden.