Nick Dunston bass
Nick Dunston ist ein in Berlin lebender Bassist, Komponist und Wissenschaftler, der für seine innovativen Beiträge zum zeitgenössischen Jazz und zur experimentellen Musik bekannt ist. Von der New York Times als „unverzichtbarer Akteur der New Yorker Avantgarde“ bezeichnet, umspannt sein Werk ein breites Spektrum von Genres und Disziplinen und spiegelt ein tiefes Engagement für Improvisation, Komposition und interdisziplinäre Zusammenarbeit wider. (Ausland Berlin, jazzrightnow.com)
Musikalischer Stil und Herangehensweise
Dunstons Musik ist geprägt von einer Mischung aus strukturierter Komposition und spontaner Improvisation. Seine Kompositionen erforschen oft komplexe Texturen und unkonventionelle Techniken und betonen die Körperlichkeit und Materialität des Klangs. Er setzt häufig Effektpedale, erweiterte Techniken und eine Reihe von Klangfarben ein, um dynamische und eindringliche Klanglandschaften zu schaffen.
Für sein 2022 erschienenes Album Spider Season verkleinerte sich Dunston auf ein Trio mit der Posaunistin Kalia Vandever und dem Gayageum-Spieler DoYeon Kim. Das Album zeigt seine Erkundung von atonalem Zusammenspiel und tonhöhenlosen Texturen und hebt die improvisatorische Kreativität und die vielfältigen Klänge des Trios hervor. Zu den herausragenden Stücken gehören Ficus Elastica und Thousand-Year-Old Vampire, die die Fähigkeit der Band demonstrieren, sich auf komplexem klanglichen Terrain zu bewegen. (Pitchfork)
Diskografie-Highlights
- Atlantic Extraction (2019): Dunstons Debütalbum zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Instrumentierung mit Kontrabass, Schlagzeug, E-Gitarre, Flöte und Violine aus. Die Kompositionen nutzen diese Konfiguration auf fantasievolle Weise und vermischen Elemente aus Jazz, Klassik und experimenteller Musik. (jazzrightnow.com)
- Spider Season (2022): Das zweite Album präsentiert eine intimere Triobesetzung, die sich auf das improvisatorische Zusammenspiel und die Erkundung unkonventioneller Klangtexturen konzentriert. Das Album wurde für seine dynamischen und einnehmenden Kompositionen gelobt.
- Skultura (2024): Die jüngste Veröffentlichung präsentiert ein neues Ensemble, Skultura, und widmet sich dem spontanen elektroakustischen Ensemble-Austausch und sorgfältig ausgearbeiteten Klanggedichten. Das Album spiegelt Dunstons sich entwickelnden Kompositions- und Produktionsstil wider, der Improvisationen mit voraufgenommenen Samples und elektronischen Elementen vermischt. (JPC)
Auszeichnungen und Anerkennungen
Im Jahr 2024 wurde Dunston zusammen mit der Sängerin Ayşe Cansu Tanrıkulu mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichnet. Die Jury würdigte ihre außergewöhnliche Zusammenarbeit und hob ihre Fähigkeit hervor, sich zwischen Improvisation und Komposition, Noise und Folk zu bewegen und so einen dynamischen und mehrdimensionalen künstlerischen Ausdruck zu schaffen. (Jazzpages)
Kollaborationen und Einflüsse
Dunston ist mit einer Vielzahl von Künstlern aufgetreten, getourt und hat Aufnahmen gemacht, darunter Tyshawn Sorey, Vijay Iyer, Marc Ribot, Ches Smith, Imani Uzuri, Ingrid Laubrock, Amirtha Kidambi und Moor Mother. Er hat außerdem bei den Bassisten Linda May Han Oh, Ben Street und Harish Raghavan sowie bei der Komponistin Missy Mazzoli studiert. (Ausland Berlin, Out Of Your Head Records)
Weiter zu erforschen

von Nick Dunston

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