Walter Gauchel saxophone
Walter Gauchel (*20. Februar 1956 bei Köln) ist ein deutscher Jazzmusiker, der sich auf Tenor- und Sopransaxophon sowie Flöte spezialisiert hat. Er lebt in Berlin und ist seit den 1980er Jahren eine feste Größe in der europäischen Jazzszene. (dewiki.de)
Ausbildung und frühe Karriere
Nach zwei Semestern an der Berliner Hochschule der Künste setzte Gauchel sein Studium von 1977 bis 1982 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz fort. Bereits während dieser Zeit war er ein Jahr lang Mitglied des Vienna Art Orchestra und unternahm mit ihm Tourneen durch Europa. 1981 trat er mit dem Orchester bei den Berliner Jazztagen auf. (de.wikipedia.org)
Wichtige Stationen und Projekte
- Vienna Art Orchestra: Gauchel war ein Jahr lang Mitglied dieses renommierten Ensembles und nahm 1982 an der Aufnahme von Suite for the Green Eighties teil.
- Berlin Contemporary Jazz Orchestra: Zwischen 1988 und 1997 gehörte er zu Alexander von Schlippenbachs Ensemble, mit dem er drei Alben aufnahm und auch in Japan auftrat.
- RIAS Big Band: Von 1989 bis 2002 war Gauchel als Solist beim RIAS Tanzorchester (später RIAS Big Band) tätig und spielte dort zusammen mit Größen wie Dave Brubeck, Lee Konitz, Toots Thielemans, Clark Terry und Natalie Cole.
- Aki and the Good Boys: Seit 2002 ist Gauchel Mitglied in Aki Takases Quintett und tritt mit ihr auch in der Formation The Art of Duo auf.
Diskografie (Auswahl)
- Vienna Art Orchestra: Suite for the Green Eighties (HatHut, 1982)
- Berlin Contemporary Jazz Orchestra: Berlin Contemporary Jazz Orchestra (ECM, 1990)
- Aki and the Good Boys: Procreation (Enja, 2005)
- Axel Dörner, Walter Gauchel, Alexander von Schlippenbach, Michael Bahner, Sven-Åke Johansson: Smack up Again. Live at the Badenscher Hof, Berlin 1994 (Two Nineteen Records 1997)
Aktuelle Projekt
Gauchel tritt regelmäßig mit dem Matthias Harig Quartett auf, das seit einigen Jahren durch ihn zum Quintett aufgestockt wurde. Das Ensemble erfreut sich eines klassischen, jazztypischen Sounds und bedient sich des gesamten Spektrums der jazzmusikalischen Sprache. Neben Klassikern, von denen viele aus der Feder jüdischer Komponisten stammen, sind auch Eigenkompositionen von Matthias Harig zu hören. Die solistischen Fähigkeiten aller Bandmitglieder kommen ebenso zur Entfaltung wie das fein kommunikative Zusammenspiel. Ein Konzert fand am 9. August 2024 auf dem Jüdischen Theaterschiff MS Goldberg in Berlin statt. (goldberg-kulturschiff.de, tip-berlin.de)
Weitere Aufnahmen
Gauchel ist auch auf Alben mit Till Brönner und Susannah McCorkle zu hören. Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist die Aufnahme von I Can’t Stand the Rain mit Thomas Quasthoff, Bruno Müller, Frank Chastenier, Dieter Ilg, Wolfgang Haffner und Christian Grabandt. Dieses Stück wurde auf dem Album Tell It Like It Is von Thomas Quasthoff veröffentlicht. (shazam.com)

Johannes Fink – Bass, Rudi Mahall – Clarinet, Aki Takase – C-Producer, Werner Aldinger – Co-Producer, Walter Gauchel – Flute, Saxophone

von Bahner, Dörner, Gauchel, Johansson, von Schlippenbach
im Badenschen Hof
Double Bass – Michael Bahner
Drums – Sven-Åke Johansson
Mixed By – Alexis Baskind
Piano – Alexander von Schlippenbach
Tenor Saxophone – Walter Gauchel
Trumpet – Axel Dörner
Berlin Contemporary Jazz Orchestra, Alexander von Schlippenbach
Benny Bailey Trumpet, Thomas Heberer Trumpet, Henry Lowther Trumpet
Kenny WheelerTrumpet, Flugelhorn
Paul van Kemenade Alto Saxophone, Felix Wahnschaffe Alto Saxophone
Gerd DudekSoprano Saxophone, Tenor Saxophone, Clarinet, Flute
Walter Gauchel Tenor Saxophone, E. L. Petrowsky Baritone Saxophone
Willem Breuker Baritone Saxophone
Henning Berg Trombone, Hermann Breuer Trombone, Hubert KatzenbeierT rombone, Utz Zimmermann Bass Trombone
Aki Takase Piano, Günter Lenz Bass, Ed Thigpen Drums, Misha Mengelberg Piano
Alexander von Schlippenbach Conductor





