What is Jazz Chicago Jazz

Chicago Jazz

– all about jazz music

1919 – Chicago

Chicago style of Jazz

Infos aus Wikipedia: Nach Schließung des Vergnügungsviertels von Storyville in New Orleans – per Dekret – zieht es viele nach Chicago, unter anderem Louis Armstrong, King Oliver und Jelly Roll Morton. Der besseren Jobaussichten wegen. Wenn nun im Artikel von Wikipedia der Hinweis vorliegt, dass Merkmal des Chicago Jazz die Zunahme der Soloimprovisation war, entstehen einige weitere Fragen im windigen Himmel am Michigansee: abgesehen davon, dass wir mangels Tonträgern kaum prüfen können, was Sound und Sache war, ein paar wenige Beispiele gibt es

Nehmen wir King Oliver’s Riverside Blues (Youtube) 1929 – ein Trombone-Solo-Fragment ist zu hören, immerhin, auch die Trompete wagt zwei kräftige Töne – das kannst du kaum als repräsentativ für ein echtes Solo bezeichnen. Es klingt nach New Orleans Musik. Ähnliches Hören bei Bix Beiderbecke Singin the Blues. Nicht viel zu vernehmen von besagten parallelen Linien – nehmen wir eine original Komposition von Beiderbecke „In The Dark“ – gespielt von Jack Teagarden: auch hier bleibt die Posaune sehr zurückhaltend.

So vermerkt denn auch J.E.Behrendt: „dass das Typische am Chicago-Stil eigentlich nur das Unvollendete seiner schönen wenigen Aufnahmen zu sein scheint.“ S.105 Das Jazzbuch. Eine der schönen wenigen Aufnahmen könnte die mit Frank Teschemacher (Youtube) aus dem Jahr 1928 sein? Auch hier kollektives Geschrummel, dann oh Überraschung, Minute 1:33, die Klarinette singt.

Ist die Improvisation nicht immer schon in der Musik – nicht viele wundern sich, dass auch Bach und Beethoven improvisierten. Studien lassen nicht selten den Schluss zu, dass vieles nicht so sehr improvisiert ist, sondert einstudiert – gemeint ist wohl: es hört sich nach freiem Spiel an, es entkoppelt sich ein Solo von der Komposition, die Interpretation vom Grundgerüst. Die beigefügten Hörbeispiele aber belegen: das ist bei Beiderbecke zum Solospiel des Bebop noch eine ganze Weile hin.

So bleibt festzuhalten: der Jazz erlebt eine Verschiebung geografisch von New Orleans nach Chicago, hier und da hört man den Ansatz eines Solos, und: weiteren Artikeln und auch bei Behrendt ist zu entnehmen: Das Saxophon betritt die Bühne.

Stilistisch bleiben New Orleans Jazz und Chicago Jazz einander verwandt.

1927 Bix Beiderbecke Singin‘ The Blues

Die wichtigsten Vertreter: Bix Beiderbecke | Jimmy McPartland | Frank Teschemacher | Bud Freeman | Gene Krupa | Frank Trumbauer | George Wettling | Dave Tough | Ray McKinley | Frank Westphal | Red Nichols | Hoagy Carmichael | Adrian Rollini | Eddie Condon | Joe Venuti | der junge Benny Goodman | Bud Freeman | Eddie Lang | Glenn Miller | Mezz Mezzrow | Joe Sullivan | Joe Venuti | Jimmy Dorsey | Tommy Dorsey

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George Avikian – lt Wikipedia produzierte er das erste Album in der Geschichte des Jazz 1940 für Decca, eine Sammlung von 6 Schellackplatten

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