Mein Bauchladen – für Aktuelles nicht nur im Jazz
Okay – ich reduziere – es macht keinen Sinn – dieses
die Szene – welche ?
Nachhaltigkeitsmomentum
Jazz und Deutschland das will einfach nicht
Manche verwechseln Jazz mit Virtuosität – oder mit Klimpern – manche rennen nur so über die Tasten oder hecheln durch ihr Gerät manche glauben man muss nur darüber reden
Tolstoi
Notlagen
Wenn alles von Google abhängt, so hängt nichts von mir ab
wie ich sie sich selbst feiern sah
wenn alles von Google kommt, war nichts von mir.
weiße Fahnen
die Musik kennt weder rechts noch links, denkst du – deswegen werden Türsteher installiert, die entscheiden, wer rein kommt, wer nicht. Türsteher allerdings sind seltener befugt, die rauszuschmeißen, die sie fälschlicherweise durchgelassen haben.
die Flucht nach vorn
keine Blöße zeigen
Kornblasen
Blockadestrategen
subventionierte Lustlosigkeit
kann mal jemand sagen, was ist – ich kann doch nicht ernsthaft, nicht im Ernst, ich kann doch nicht, meine, ich … kann im Ernst nicht … was sagen ohne … es in Anführungsstriche zu setzen, deswegen ihr euch alles in Anführungsstriche gesetzt vorstellen könnt
fruchtlos furchtlos
bin des Copy Pastens müde
noch nie kam mir der Jazz so entleert vor – so ohne Kontext
Gedanken wagen : alles auf NO INDEX zu stellen
noch besser: man lässt es einfach sein – das Internet ist doch mehr als im Ar… gen
… kann verzichten auf die, die hier rumschnüffeln kommen und sich für max hacker interessieren, weil sie glauben, er sei ein Whistleblower – er bläst ins Saxophone, wissen die Leute erst, wenn sie wieder gehen – kann verzichten auf die, die Dead Leaf Butterfly für eine Schmetterlingssorte halten. Meine: ich habe meine sechs sieben Jazzwebsites – die ich täglich abklopfen gehe – nicht einen der Musiker oder Musikerinnen, die ich zu schätzen gelernt habe, hat mir die Suchmaschine angezeigt – Also Leute: sorgt euch mal um eure Quellen – kümmert euch um eure Leute – bemüht euch ein bisschen – bin vollkommen entsetzt, dass die Aufnahmen von XYZ scheinbar keine Kaufinteressenten finden, es ist so traurig – Hauptsache aber, alle reden von The Party must go on. [Kann mir mal einer verraten, was Deutsche Jazz Union und IG Jazz (Welche Formen der Sichtbarkeit brauchen und wollen wir überhaupt?) den ganzen Tag machen? Was sind das für Vereine? * deutsche Vereine ebend. Geh doch in den Tischtennisverein, da gibt es mehr Jazz als du glaubst.]
ÜBRIGENS: TIDAL senkt die Preise : ab April nur noch 10,99 statt 19,99 / das sollte vielen mehr als eine Überlegung wert sein
… kannst durch die Playlisten zappen – du „hörst“ „Gefälligkeitsmodelle“ erstrecht wenn es um Jazzplaylists geht, vom Kaffeesatz zum Oberton – brav – sehr brav –
schon auch seltsam: wie viele sich Musik „erarbeiten“
Einprägsame Sätze wiederfinden
So richtig vom Hocker gehauen hat mich dieses Jahr noch nichts – kann sein, dass ich gar keinen mehr unter mir habe.
Musik für die Massen ist so mit das Schlimmste, was den Massen angetan wird, mit das Schlimmste, was ihnen blüht und mit das Schlimmste in sich
vielen Aufnahmen merkst du „ihre Masche“ an – anderen kommst du kaum auf die Spur oder Schliche, wieder andere sind einfach raffiniert „in sich“ – viel zu viele sind „nur“ Promotion Gag
auffällig viel Sprituelles im Markt
- Mainstream erfassen wollen bedeutet nicht selten, sich ins Abseits zu begeben – ihm die Räume zu geben, die er beansprucht, bedeutet ebenso häufig: keine neuen Erkenntnisse zu gewinnen
im Ernst kannst du vieles ironisch ausverkleiden
dieses Internet ist sowas von vergesslich – ich hab so gar keine Fühlung mehr für irgendeinen von vor zwei Jahren – so gar nicht, Frage: was war das – hin und wieder denke ich an ein paar wenige Leuchten, doch seit das Licht nicht leuchtet – müsste ich mal wieder einen Satz lesen bei A.F.Th van der Heijden – lang nichts mehr gehört, alter Schwede – ihn habe ich ernst genommen – jetzt frage ich mich, wen? Mich als Lesenden oder ihn als Schreibenden?
das soll ja alles nichts mehr kosten aber unglaublich viel bringen
… kann nicht behaupten, dass die Woche ereignislos war, kann behaupten, sie war nicht wirklich töfte – es stehen 25 Überstunden zu Buche – zwei Zahnarzttermine – eine nach wie vor deprimierende Nachrichtenlage – und wenn bei aller relativen Unschärfe die Menschlichkeit Schaden nimmt, wirken all die Diskurse unverhältnismäßig luxuriös – nur ein Zyniker käme auf die Idee Soziales gegen Sicherheit auszuspielen – nun, genau das steht nun auf der Tagesordnung, es trifft dich der Bumerang der eigenen Lebensführung – und der Finger, der gern auf andere zu zeigt, fährt ebenso häufig aus: der da, die da, der und die da und sowieso – wieder die Bevormundung, über die keiner spricht: Maschinen sollten helfen schlauer zu werden, stattdessen: – das Komplexe wird komplexer, das Einfache wird komplex, und was in sich zur Ruhe kommen wollte, bleibt unruhig – das nennt man vital sein : so wie der vitale Zahn betäubt werden muss, eh man ihn aufbohrt – komplexe Rekursive oder Umkehrschub des Aktiven macht nicht etwa Pause, sondern schiebt noch mehr an : es wird gestöhnt : zu laut zu leise im falschen Kanal, ohrenbetäubend oder auch: man, ist das seicht und smooth – die Fluchtbewegung Richtung SPA und Wellness – höre: was mich ablenkt – was sagen die, die das erzeugen dazu: nichts – an ihren Tonen sollst du sie messen – Musik als Eigenwelt – als andere Welt – als Fluchtpunkt
Das Privileg, den dissonanten Akkord aufs Gemüt schlagen zu lassen … das allerdings entspricht so gar nicht meiner 25 Überstunden Woche – die am Wochende auf 50 anwachsen wird – sowas erzählt man sich beim Glas Wein, zu dem man auch nicht kommt – die Gespräche der Woche kommen nicht romanesk oder erzählbar daher, sie streiten sich im Kontext ihrer Formalien – wie viele Unhöfliche triffst du, die es aber „draufhaben“. Wie viele Lächelnde, die froh sind zu entweichen
– „Avantgarde kann ja jeder“, hörte ich – Avantgarde ist ungleich Avantgarde, auch klar, sagte ich, aber.
Wenn dein Tag beginnt mit einem, der dir morgens das Fenster aus dem Haus reißt und am Abend das Nummernschild deines Autos verschwunden ist, so fragst du nicht etwa nach einem Moment der Dekonstruktion, sondern nach der Logik der Abfolgen
– Strich drunter – es ist zu viel vom Sicherheitsrisiko durch MS und Co die Rede : ein Stromausfall was dann ? Hoffentlich dichte Fenster und hoffentlich bald wieder … keine Schnappatmung – das hat mit Vitalität nichts zu tun, es ist Stress : das Zeitmanagement nämlich macht Urlaub : sehr interessant the fully celebrated orchestra – richtig gut – steht NYC auf dem Stempel
und wo bleibt bei dir das Politische? – werde ich häufig gefragt – nun, antworte ich: das lässt sich in diesem Internet nicht mehr darstellen, dieses Internet wartet nur darauf, dass ich mich oute
– als was würdest du dich outen?
Als unsagbarunglücklichüberdaswiees
abgelaufenistundwirallehabenesermöglicht
undbinjetztnichtmehreinverstanden
weißaberauchnicht wie da wieder raus … jetzt wo alles immer wenigeren gehört, nimmt das Eigene nur Igelgestalt an – und – stop
– die larmoyante Opferposition wieder – jaesdrehtsichimkreisvondortnachhier
vonhiernachdort lass uns eine Zeitung machen, sagte der Alte Schwede, lass uns Häuser kaufen, sagte der andere Alte Schwede, lass uns Whisky trinken, sagte der eine, nein Brandy, der andere, der eine hat sich am Fensterkreuz eines seiner Häuser aufgehängt, der andere verstarb an Bauchspeicheldrüsenkrebs – und du fragst mich, wo bei mir das Politische bleibt? Ich könnte mich manchmal auch einfach mal so wie ich war und bin zu Tode saufen – verstehst du? Ja, das verstehst du – ich nicht.
hast du auch manchmal das Gefühl, dass dein Schatten nicht nur größer ist als du selbst, sondern auch schlauer – [er schweigt.]
jeder wollte jimi sein es gab jedoch nur einen jimi – hab hier ständig irgendwelche dead-links – so als würden sich ebenso ständig welche verabschieden – oh, im Hintergrund spielt jemand Klavier seine Pathoswolken, gar nicht so schlecht –
To do: Bird‘s free funk – Wanderlust 2024 Connecting Colors 2021 – Charlotte Joerges Till Schomburg Johannes Metzger: Simone Reifegerste Trio – n Berlin R
- Torsten Goods A-Trane
- David Tixier Lada Obradovic B-Flat
- Alexandra Steiner Eric Schneider Pianosalon
- Irena Josifoska Viktor Soos Pianosalon
- Nicolas van Poucke
- Natalie Clein Peter Nagy Pianosalon
- Adriana von Franqué Pianosalon
- Wako Donau115
- Olga Reznichenko Philipp Gropper Liz Kosack Felix Henkelhausen Marius Wankel Jazzkeller
- Transatlantic Four : Herb Robertson Christopher Dell Christian Ramond Klaus Kugel Jazzkeller
- Ignaz Schick Rieko Okuda Marcello S. Busato Kühlspot
- Gregory Gaynair Trio Schlot – sehr bewegt sehr viel samba – unter German ansetzen /
- Chris Dahlgren & Dahlgren panda
- Michael Moore (reeds), Antonio Borghini (double bass) & Joe Hertenstein (drums) sowieso
- Kalle Kalima (guitar), Ronny Graupe (guitar), Chris Pitsiokos (alto sax) & Oliver Steidle (drums) sowieso
- Els Vandeweyer, solo vibraphone | Réplica Birgit Ulher (trumpet, radio, speaker, objects) & Felipe Arraya (Peruvian cajón) sowieso
- Stand-Arts Yorck
- Larry Goldings Jake Sherman Zigzag
- 23.02.24 – The Booty Jive zigzag
- 26.02.24 – Mariana Zwarg Johannes von Ballestream zigzag
- 28.02.24 – Thomas Walter Trio zigzag
- wonderful : https://album.link/t/341362218 Andreas Dreier, John Pal Inderborg, ONE FOR JOHN
Christian Pabst “The Palm Tree Line“ schlot – leider durch (kommt sicher wieder)
Jazzahead programm eigene Seite
The preacher man b3hammond // Son of the preacher man zigzag // Dusty Springfield
Makoto Ozone – Japan neue Aufnahme priorisiert
Joe Webb – wird – schon jetzt unterhaltsam
Allison Burik – realm
http://www.allisonburik.com/ – schon angedeutet
Over the years Burik has worked with notable musicians including George Garzone, Joe Morris, Tyshawn Sorey, Ingrid Laubrock, Ran Blake, Carla Kilhstedt, Anthony Coleman, Frank Tiberi, Bobby Watson, Jaleel Shaw, Shannon LeClaire, and Tia Fuller.
https://www.allaboutjazz.com/a-focus-on-the-work-of-allison-burik-and-some-new-releases
Greg Foat Group (vielleicht doch nur die Live-Aufnahme von 2014 – mit immerhin einem James Brown Klassiker der von PigPag zum Dance-Hit umgebaut wurde basierend auf dem Bass aus James Brown Papa‘s got a brand new bag)
Solo Jazz – Henning Sieverts // Duo Jazz – vertiefen // Trio Jazz – piano klar: oscar peterson, keith jarrett, e.s.t. Heuer: … // Trio Jazz – guitar // Trio Jazz – Saxophone : die ohne Schlagzeug?
leider alles Smartphone-tauglich – nur WP so gar nicht – stop – weißweinschorle – stop – putn hat mit Navalnys Abgang … – stop – die Assoziation ist naheliegend wie beschämend, der „lupenreine Demokrat“ ist offenbar Gefangener seiner verkehrten whataboutism-welten – alles chaotisieren und aufwühlen – die Internetsysteme helfen ihm : fragt sich wer von wem abkupfert – stop – die sogenannte demokratische Langsamkeit ist doch durch nichts so sehr zu toppen wie das, was die Maschinen praktizieren: sie machen unter Zuhilfenahme von ja aber wenn auch und das und das und jenes und noch eins alles zum Brummkreisel um den ewigen Präsens und halten uns (mich) nur auf in den eigenen Aufgaben und Vorhaben – und wieder ruft einer : stop
für wen mache ich das : oder : ich kann das alles nicht mehr sehen : oder : es reicht denn auch mal : oder : wieso bevormundet mich die Suchmaschine : oder : wer zensiert wen : oder : kann die Zeit nicht mehr lesen : wie fühlt sich Widerstand an : oder : die Perfektionierung des Mittelmaßes : wie kann man nur : oder : warum es großartig ist, in etwas schlecht zu sein : ich denke, ich habe bei denen in den letzten zwei Jahren nicht eine gescheite Musikempfehlung entdeckt : weil mich die Psychoauslese grundsätzlich aus der Spur wirft : whataboutism auf psychodelisch sozusagen irgendwie irgendwas : nach dem was ich über das Jazzhouse sehe : wer behauptet, dass es das noch immer geben wird, wird nach vorn gelassen – dachte für mich im Lesessel – ihnen wachsen die Pinocchio-Nasen – mit denen sie sich gegenseitig auf Abstand halten : wer wie was : für wen ich das mache : für mich : es folgt der Egoismus jedem Saxophonen Ton, jeder gelungene Song bewirkt Selbstbeschmückung : geh dem aus dem Blick, der mit Aprilscherzen von der Selbstoptimierung am Kiosk steht und raucht – ungute Vorzeichen kleben in den Buchstaben – Wegweiser ins Unglück all der Glückspropheten – ein von zehn Menschen in unseren Breiten leidet unter Einsamkeit – 10% Leute von Heute – und die Zeit lässt titeln : „der Tag an dem mein Vater starb, war der schönste meines Lebens“ – das ist nicht mehr nur traurig
CLUBHOUSE WIR CHILLEN
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– Jazzmusik – bleibt unter sich, vielleicht auch gut so? – sie spricht sich herum unter denen, die sich kennen – und bleibt bei denen, die sich kennen – never ever hätte ich gedacht, dass es so wenige vom Stuhl reißt, sondern allenfalls zur Routine wird und wer wo wann spielt mit wem scheint wichtiger, als dass ihnen jemand zuhört. Die große Erzählung vom Hinterhof.
– nach dem, was an Referenzen vorliegt, scheint es den Gegenstellen nach Selbstreferenz zu sein (kann ich nicht wirklich einschätzen, schimmert aber durch: mag an der eigenen selbstreferenziellen Sicht liegen) – höre zur Überbrückung olle Kanellen. Musik, mit der ich groß geworden bin : Dire Straits U2 Roxy Musik Bryan Adams – das ist über die Kitschgrenzen hinaus, zumal keine inneren Bilder entstehen, sondern Kindheitsentblößungen – wenn ich das so sage, klingt es nicht mal halb so diplomatisch, wie es sein sollte – will niemanden beschämen – beschämt mich, was „wir“ so hörten : die Musik öffnet nicht, sie sperrt ein – mit ihrem Habitus.
heute pfeiffen sie
morgen prüfen sie
dann greifen sie
die gleichen wie sie waren
Die mit dem Blues
als Entschuldigung für ihr
Rumlungern
Erste Weißweinschorle 2024 – olle Kamellen – und gut ist – wo nichts gut ist – der sonore Sound der Ironie
beim Barbier gewesen, er empfahl mir die Serie Black List – ich schaute rein und bin skeptisch verhalten distanziert, was den Barbier angeht – passend zu seiner Selbstreferenz – ein Frisör, der entsprechend das Skalpell anlegt : fragt mich, wie Weihnachten war – mit Familie? Ich antwortete: bitte konzentrieren Sie sich!
zum Beispiel Bryan Adams „please forgive me“ – wie konnte das passieren : gebe zurück : das kann man nicht verzeihen : es geschah unter freiem Himmel / gleich der nächste : die Stones mit Angie / Freund hat sich erhängt und vorher die Stones eingeschaltet
was war das: fleetwood mac „everywhere“ – weißt du was so traurig ist : all diese populären Sternchen, dann waren sie nichts oder ganz schnell weg – und es kam nichts mehr außer „everywhere“ – * / gibt aber auch „das ist mein Lieblingssong“ – Bryan Ferry mit Don‘t Stop The Dance – „das hörten wir sogar in Leningrad, das war total nett“ – Nett war‘s
schon auch interessant, wie viel Betrugsmasse der Quintenzirkel hergibt und freisetzt – wusstest du zum Beispiel, dass man über jeden Ton des Quintenzirkel ein Dreieck spannen kann – und damit immer „Harmonie mit Abwechslung“ erzeugt zum Beispiel C-F-G oder D-G-A oder Ges-Des-H usf. – ein Treppenwitz /jetzt nimm noch sogenannt verminderte oder erhöhte Töne dazu 7-9-11-13 oder mittenrein einen Atonalen.
lese: [text gelöscht – nur keine Fährten legen … es ging darin um Schönheit, wobei noch zu klären sei, was Schönheit ist ein sowohl als auch text …] und weiß nicht mehr, neben wem ich jeden Abend im Kumpelnest herumstand – nicht wahr – die in New York … – die hier in Berlin … Selbsternannte – wie eine Paraphrase aufs Selbst-Bekannte [wie -Unbekannte] – Abstraktionen, Melodien als Chiffre
es gibt auch schöne Songs aus der Zeit : Tanita Tikaram Twist in my Sobriety [durchgenudelt – Böhmische Straße, kreischende Hausverwalterin beim Wir machen es für alle hörbar sterbenden Nachbarn – Papp- und Styrodormodelle – now it will be nice to die – fatale Orgeltöne – everything is dust in the wind] Supertramp hatten wir.
Die Musik ist der halbe Film [der Pate]
“sage deinem Feind nie, was du denkst.“
„Schreiben kann er ja, aber er hört offenbar nicht mehr so gut.“
… beruht auf Freiwilligkeit – geboren aus der Not, sich anderem zuzuwenden, da Grenzen unübersehbar wurden
dass per se frei macht – was einschränkt – Knautschzone
– sich dem nähern unter der Vorgabe frei sein zu wollen – Spruch
der eigene Wille ist begrenzt, Phrase
bin der Ironie aufgesessen. Zeige mit dem Finger auf den da im Spiegel –
vieles, was über Jazz gesagt wurde, scheint inzwischen wie olle Kamelle – Jazz als Kommunikative, Jazz als „Swing“, Jazz als Hintergrundmusik, Jazz als Tanzmusik, oder Jazz als Ausdrucksform, Jazz als Filmmusik, Jazz als Idee, Jazz als Frechheit, Jazz als Unform, Jazz als Marschmusik, Jazz als Negligé, Jazz als Standard, Jazz als Musik alternder Männer, Jazz als Musik für Musizierende, Jazz als Klischee, Jazz als Randphänomen – du hörst doch, dass anderes passiert, vieles passiert – Melodisches, Vages, Unfertiges, Rohes, Irritierendes, Bewegendes, Aufwühlendes, Jazz als Baustelle … kämen sie doch mal auf die Idee, dass Jazz Leben bedeutet und weniger, wie man zu leben studiert.
im Zwischenraum: furchterregender oder aufregender Rituale
Das Aufenthaltsrecht im Netz – gibt es als piep! – überhaupt vieles sich piep! anhört – piep! Sag besser nichts und wenn dann so, dass …
Gemach Gemach – ein Slogan nur ?
Jazz ist ungleich Jazz, und?
Vorgaben, Vorhaben, Ziele – leicht gesagt von der Kanzel herunter : den Segen auf das, was an Prognosen ins Kraut geschossen sich anhört wie Eric Clapton
– Diskurse die kommen sie gehen sie interessieren nicht. Sie interessierten noch nie, bedeuteten sie jeweils vor allem die Infragestellung der Teilnehmenden – im Dreisatz gedacht – These Antithese, danach alle raus
– Diskurse wie Popsongs [Dolphy Phrase] – der Kurzweile geschuldet, Intensivkurse besucht man gegen Bezahlung, Dazwischengeschossenes zieht man sich im Netz – Vergangenheit geteilt durch Sekunden – vorbeifliegend.
Das Imaginäre, das Zwischenhoch, die Flötentöne … auf grundsolidem Beat – voraussehbar bei Brian Jackson aber eben treibend : modern abgemischte KI-Musik – kann man halten wie einen Lötkolben an undichte Stellen – hör gleich auch Freedom Jazzdance – es gleicht einem Gewitter – handgemacht und stürmend, in Echt.
bin Kind der Neunziger – das meint Dub viel Dub – laufenden Bass – gegen die Prägungen ist ein Stapel Papier Papier
auchklar: lesen dauert – muss man runter mit dem Speed – Wort für Wort – als Vorgabe für 2024 – wider den Text, der mit Possesivpronomen und Lehnverb abfüllt. Krass : das Schnell-Lesen und am gleichen Tag die Rezension dazu – wirklich krass | lasst doch gleich Computer lesen und gleich auch schreiben, auswerten und verwerfen?
– die ersten outen sich schon – sie haben das eigene Buch gar nicht selbst geschrieben – Gehirnblitze lassen sich eben besser darstellen, wenn jemand mithilft
Zwischentöne – was ein Wort
Kunst und Kultur „von oben“ – es nervt – * sie kommen gucken, klicken, und weg – nonverbales Klickspiel
Ich soll mich emanzipieren – lande im Dadaismus
warum klingt vieles vom deutschen Jazz wie deutscher Jazz
und Schnitt
dass derdort in seiner Schweinebucht … will ich noch konkretisiert haben, dass Animal Farm eine Erzählung war – wer hat das System System genannt? – wenn Massemacht Ohnmacht macht – wo Intelligenz Teil dessen ist, wenn nicht Architekt
die Supertramp-Nummer hatte zur Folge, dass ich im Traum davon hörte und aus dem Schlaf gerissen wurde, die Melodie so eingängig, sie fräst sich ins Hirn : dort ist kein Platz zwischen all dem Hirnblitzen – außer, dass es nicht mehr dort sein will – in jenem Nostalgierausch
Magnolia gesehen, die erste halbe Stunde – Supertramps Goodbye Stranger gehört – gleich gesichert – einen Tag später durch das Werk von Supertramp hindurch – beachtlich, was Hits, von School, Dreamer, Give a Little Bit, über Goodbye Stranger, Breakfast in America, The Logicol Song – und immer habe ich sie vor Augen, auf sie passte die Musik wie das Auto, das sie fuhr, ich sehe ihr aufhellendes Lächeln – ich sehe ihre Amerika-Vorliebe – sie blieb im Rheinland hängen auf dem Weg zum Flughafen. Ich blieb im Rheinland hängen auf dem Weg zum Anwalt, zwei drei andere schafften den Sprung nach Dortmund oder Darmstadt, der eine da, der Alte Schwede nämlich, streckte seinen Finger aus Höhe Wetzlar, trampte einmal durch die Republik gen Süden, setzte mit einem Schiff über und trampte die Route 66 bis in die Berge von Kalifornien – dorthin hatte es Supertramp verschlagen, von da an waren sie eine amerikanische, keine britsche Band.
wer kennt wen ist immer noch erste Adresse
auch der Jazz oder Jazziges verliert hier und da an Magie und wird zu Materie, nach der du die Töne neu aufsammeln oder einsammeln sollst – und bitte auch mal anders zusammensetzen – im magischen Sinn
nur gehört, weil Nels Cline mitspielt – Album von Anthony Perog „the nepente series vol 1“ Offenbar etwas für Perog-Insider – in Minute 4:30 eine etwas laut gezupfte Gitarrensaite – das Ende oder der Anfang im Zusammenspiel der Maschinen unter Sicht – das Nichts durchpflügter Wolken – das Warten auf die Landung – der Blick auf den vorbeiziehenden Winterhimmel – Charakterstudien im Nebel – Räucherstäbchenblues – Zeit goes Blue – habe nicht das Ohr für die Suche nach der verlorenen Zeit – es scheint dort Details zu geben, die ich nicht sehe, nicht höre, nicht erwarte. [war schon immer so: Erfolg zu haben, entbindet so manch einen von denen, die zum Erfolg beitrugen. Ausstiegsprogramm aus der Verbindlichkeit sozusagen. Ich suche die Abkürzung und steige aus.]
Manches Cover interessant – der Inhalt eher umseitig und ohne Text – beim Hören von Miguel Atwood-Ferguson Les Jardins Mystiques Vol 1 – es wird mit einer Fortsetzung gedroht : 3 Stunden 30 – das ist in seiner Gänze nicht anzunehmen, geschweige durchzuhalten – sorry
Unglaublich: wie viel Arbeit es bedeutet, „Relevanz“ zu erzeugen – und: machst du „gute Arbeit“, kannst du davon ausgehen, die Kopisten sind nicht weit. Unglaublich: wie leicht es ist, Irrelevanz abzuliefern und davon ein Vielfaches – noch unglaublicher : wie wenig Relevanz sich durchsetzt – das hat möglicherweise mit der Vervielfältigungsmöglichkeit duch das Internet zu tun – gestern erst beim U-Bahn-Fahren beobachtet : Frau steht umarmt neben ihrem Freund und scrollt auf Tic Toc im Sekundenrhythmus der mitratternden Bahnschwellen umher – von einem Trash zum nächsten – sie hat auf der zwanzig minütigen Fahrt mehr als 500 Bilder vorbeifliegen sehen – am Ende der Fahrt wird sie den Nagellack ihrer Finger überprüft haben (aufgesteckte Fingernägel zwei Zentimeter lang)
Komfortzonenjazz (beim Hören von Rintaro Mikami First Fish – spielt da Rosenwinkel mit? – sehe ihn nicht, höre ihn aber – kann man machen, dachte ich im Ohrensessel: so klingen wie – aber warum? Wozu?)
Auch: inflationär ist der Abgleich, ist der Versuch, erkennbar zu bleiben – verständlich vor dem Hintergrund, dass „Freiheit im Jazz“ sich über Konventionen dekliniert oder sich ihrer bedient, unverständlich vor dem Hintergrund, dass „Jazz wie aus dem Korsett“ oder „Jazz wie aus der Schule“ entsteht. Wenn das nur ein- oder zweimal passiert, fällt es kaum auf, es passiert aber fortlaufend und ständig und wiederholt sich, redupliziert sich und ist somit nicht weit entfernt von Fingerübung, Kadenzen rauf runter spielen oder „Sturm und Drang toben“ ohne Richtungswechsel, ohne „Point of View“ oder „Standpunkt“. Beliebigikeitswechsel wie Optionsscheine austauschen.
wenig sichtbar: Jazzkritik – (die Ablehnung von Jazz meine ich nicht) – ich meine werkimmanente Auseinandersetzung – zu vieles „klingt wie der oder die“ | ob du Freejazz nimmst oder Bigbands – es entsteht unglaublich viel unter Zeitdruck – „muss sitzen am gleichen Tag“
sichtbar : das Desinteresse an der Arbeit der anderen, auch raus zu hören: dass man heute nicht weiß, mit wem man morgen einen Auftritt hat – man habe nichts gehört von „der anderen Arbeit“ – die „eigene Arbeit“ geht vor, auch klar [so klar kann es nicht sein, wo die „Abgleichungen“ unverkennbar – erinnere an den Sound von Nucleus und Miles Davis – Ian Carr behauptete, die Arbeit von Miles Davis nicht zu kennen : ? Fragezeichen ! Ausrufezeichen]
den Punkt ansteuern, in dessen Zentrum nicht Begeisterung steht, nicht Rausch – eher Konzentration, Austausch oder Mitteilung (beim Hören von Mark Schwarzmayr The Planets Jazz – interessante Themenwechsel in Saturn, The Bringer of Old Age)
und … zu behaupten, ich wüsste Bescheid wäre anmaßend – wollte sagen : so besonders viel Ahnung habe ich nicht, inzwischen aber weiß ich etwas mehr – ein Spiel der Katze mit ihrem Schwanz, der Schatten wirft, die aussehen wie die Imagination eines Ungeheuers:
die Weihnachtsfeier eine Gelegenheit, Episoden loszuwerden – das wären Episoden für einen Roman – sie korrigiert sich: für Kurzgeschichten – nun, die Kurzgeschichten gingen um und fanden heiter Gehör – dass man das alles mal aufschreiben müsste, steht auf einem anderen Blatt – Geschichten, die sich selbst einholen oder abholen und einfach verpuffen – den Erzähler möchte man retten.
jazz literaturkritisch lesen oder Literarisches hören, als wäre es komponiert – erzählerisch – beim Hören von Thandi Ntuli Rainbow Revisited
Probleme – es gibt mehr davon als bewältigbar: die Häufung problematischer Konstellationen führt zur Abwehrhaltung : du willst nicht aufgehalten werden | die nicht aufgehalten werden wollen, sind gleich das größere Problem, auch: ökonomische Vielheit entsteht aus Konstellationen – aus Widersprüchen. Es die arithmetische Sicht auf die Dinge ermöglicht, die Illusion auf Lösungsansätze in den Vordergrund zu spielen – was gleich wieder problematisch wird – sag nicht, dass auf – C – ein – D – folgt, wenn – D – vor – C – gespielt wurde, und Db nicht wie C# klingt je nach rhythmischer Vorgabe
… habe nachweislich 871 Artikel gepostet, davon sind mehr als 30 annehmbar, Google hat davon 1162 indexiert – also auch ein paar Kategorien und sogar noch immer #tags (obwohl ich die auf noindex gesetzt habe – Menschen irren, Maschinen irren nicht weniger, sie finden auch das Haar in der Suppe)
habe mich von allabout in die 70iger beamen lassen – soll aus South Africa sein Mike Makhalemele – wenn du glaubst, der rainy day sei etwas aus Rumflezen plus Easy Listening – nun.
Habe endgültig alle Analytics-Tools rausgeworfen – sie widersprechen sich samtsonders (sind unpräzise) – habe nur noch einen Counter für Beitragsaufrufe und einen für Gesamtzahl Tagesbesucher – (das schwankt zwischen 1000 und 12000 – ich sehe nur Nummern – wozu auch immer, sehe, dass ich von den 871 Artikeln mehr als 800 wieder rausnehmen soll – so pyramidisiert sich das – Einzelentdeckungen raus, Häufungen weitertragen – no no no)
rumscholzen ist nicht
neulich träumte ich von einem ersten großen literarischen Ansatz: eine Ansage, die sich über Substantivhäufungen anhörte wie ein Flaubert oder Hugo – dabei war es wieder nur eine Thomas Mannsche Versuchsanordnung mit vielen gestelzten Objektbeschreibungen, denen das Leben ausging – am nächsten Morgen griff ich beherzt zu: Philip Roth
– btw: Sprache|Musik brauchen Verb Adjektiv Synkope oder Schieflage im Harmonischen oder umgekehrt auch im Dishamonischen brauchen sie Erkennbarkeiten – Wiedererkennbarkeit ist dabei nicht nostalgische Note, sondern Erinnerung mit Erzählbarkeit
die Aufteilungen der unterschiedlichen Sparten per Genrezuweisungen ergeben wenig Sinn – jedem Gartenpfleger sei ein Hausmeister inne – reprovinzialisiert bedeutet das: sehe noch wie heute, wie sie einen Dichterfürsten aus Nahost wegen seiner blümeranten Ausdrucksweise schallend lachend des Saals verwiesen (von denen, die damals laut lachten, wurde bis heute keiner sichtbar)
Harper Trio | Elmo Nero | Jasper Høiby | Ethan Philion
habe einen Nachmittag auf Youtube verbracht: es ist ein Grauen: ich habe mehr Sodastream und Apo-Gate im Kopf als Keith Jarrett oder Mariuhana
siehste mal wie das die Runde macht – hab ich drauf hingewiesen – Karl Seglem Størstebukken (til Magnars minne) – Plan [B]ums
Habe ich nicht drauf hingewiesen, ist trotzdem Plan [J]etzt auch da : Verneri Pohjola Bebe bringt mich auf Plan [V]ielleicht [W]ird [A]lles [B]esser [W]enn … – hab ich auch drauf hingewiesen : Tonbruket Stratopaus – kann man Plan [H]ören, dachte ich im [O]hrensessel – und guck, wo John Scofield mitmacht, ist nicht immer John Scofield drin, du hörst John Scofield kaum – musst schon vier Minuten aushalten und kannst dann mit den Augen rollen Rymden, John Scofield The Hike – hätte man auch per Ki ausrollen können – wer soll das alles noch hören bzw. mitkriegen? Plan [G]anz schön viel : hat Henry drauf hingewiesen : André Roligheten, Gard Nilssen, Mattias Ståhl, Johan Lindström, Jon Rune Strøm Pyramid Dance – alles in allem Plan [L]eidbild: darauf zu achten, nicht ständig vom Üblichen reingelegt zu werden | Flötentöne beachten!
Höre soeben Henry Threadgill aus dem Festspielhaus anlässlich Jazzfest Berlin – höre durch es hindurch mit der Vorstellung wie am Donnerstag mittenmang der müffelnden Sitzreihen zu hocken und nicht zu wissen, ob der Mief den eigenen Turnschuhen entweicht oder dieser geduckten modernen Architektur geschuldet ist, die ihren studentischen Aula-Gedanken vor sich herschiebt – mittenmang der ewig jung gebliebenen Alten Avantgarde, die schon vor 20 Jahren zusammenkam – höre Threadgill und denke, das ist konserviert nichts Neues – wir können auch Free auf der Tuba – ein Wunder, dass das junge Publikum nicht mitzieht – es wird nicht mal gefragt, kann nicht „abgeholt“ werden bei diesem Weißwein aus alten Schläufchen – soll aber an der Seitenbühne gesichtet worden sein – ein Festival das seinen Bogen über vier Generationen spannt, 30 Kinder stehen süß zappelnd verschüchtert konzentriert mitwippend im Chor und geben der Kulisse um Romain Clerc-Renaud einen barocken Anstrich – ein erster Höhepunkt, der zweite dann hoffentlich um 22:00 Uhr, dieser hier, der Henry ist eben seit zwanzig Jahren der Henry und jede seiner Aufnahmen findet Beachtung, wie macht er das nur, und alle haben sich monatelang auf dieses Event gefreut und vorbereitet und nun sitzt einer wie ich nicht im Publikum und denkt: das kann ja jeder, nur: wenn es jeder macht, bleibt es „Jeder“ – macht es Henry Threadgill, ist es Henry Threadgill mit Cis#4 – die erste halbe Stunde wurde ich nervös – geht da noch was? die zweite halbe Stunde war dann schon adrett ganz nett und auch der Geruch aus der Sitzen im Festspielhaus – das müssen die Sitze gewesen sein – war nicht mehr zu riechen – jenseits dieser 60 Jahre reflexiven Nabelschau oder Projektion, meinem Spiegelblick | nette Passage (Zweiter Teil – obwohl eine Komposition aus vielen Teilen, wo du die Akkorde, die welche sein wollen, als krumm und schief empfindest – „das hört sich falsch an“, sagt Silke Eberhard) im Rhythmusraum mit Posaune Minute 21:00, hier: der Rhythmus zieht – plus Technik / fiel mir auch bei Courvoisier / Halvorson auf – der Beat der zieht. Publikum ist begeistert –
22:00 dann Höhepunkt (hoffe und glaube ich: Irreversible Entanglements // Clay Kin | hätte ich gern Karten für „erobert“, es kamen mir die Unhöflich- und Pünktlichkeitsfanatiker zuvor – jetzt aber: freejazz – spoken words – high energy 22:06 – und so weiter – famos und weg –
„Notentext lesen lernen“
Den Artikel lese und verstehe wer will – jetzt sind also Hot-Links in Verruf – man setze demnach Bilder ins Netz und wolle aber Traffic vermeiden, da die eigene Bandbreite strapaziert würde und Kosten verursacht – Sorry, will man nun, dass die Bilder gesehen werden, oder will man es nicht – kein Verweis auf die Website wäre demnach besser? – versuche es so zu lösen: woher ich Bilder beziehe, darauf verweise ich im Artikel zurück – will ja aufmerksam machen auf Musiken, die nicht so häufig zu Wort kommen oder im Schaufenster landen – ich sehe keinen Unterschied außer dass das I-Net alles will und das richtig: auch seinen Knock Out
Das Netz voll Schlagdistanz.
dass GoBubble einem hilft, halte ich für ein Gerücht / 3% kommen über die Suchmaschine in Worten: drei Prozent. Von denen weiß ich nicht mal, was sie suchen.
offensichtliche Subversive
Das kann ich auch auf den Marktplatz bringen. Hier, ein Buch. Schenk ich dir.
Power-Prompt
Pathosblase
War unter der Woche im Zoo zu sehen wie ich lebe
Die Leuts ziehen sich ständig eins über
man hat seine Bücher gelesen – und jetzt? – müsste man sie npoch einmal lesen, man hat alles vergessen – wahrschienlich stand da noch nie was drin.
Es bleibt die Visitenkarte.
Furchtbar wie sie sich verheben, fruchtbar.
Furchtbar wie sie sich verheben, fruchtbar.
wird schwierig die zu autorisieren, die dich für ihre Projektionen aussuchen
Kunstfugen
Händeringend
Sie ruinieren sich ihren Ruf – welchen?
For ever Young – Dead Man.
Habe übrigens die Frankfurt City Blues Band gefunden auf YouBleTrouble – eine meiner ersten Langspielplatten überhaupt, der Beginn meines Endes sozusagen – gestern hörte ich sie und blickte meine Bücherwand entlang und fragte mich, warum und wozu habe ich das alles gekauft und gelesen.
Jetzt wo Alpha&Mista und die anderen Liebhaber des Konföderierten Crash Hand in Hand ins gleiche apokalytische Horn blasen.
Mal ganz im Ernst. Es gibt Arbeit und einen Schlafplatz. Könnte meine Gitarre mal wieder … das Klavier. Soll jetzt Mittagspause machen laut Zeiterfassung.
0:00 The Band Is On The Road 2:53 I Don’t Need No Doctor
23:49 Rollin‘ And Tumblin‘ 27:26 Georgia On My Mind 31:50 Let’s Go Stoned
Credits Vocals, piano and guitar – Andreas August Guitar – Manfred Häder Harmonica and bottleneck guitar – Bernhard Dill Bass – Tscho Thomas Schilling Drums – George Viel Saxophone – Achim Fahr (track 3)
Aufnahmen wie sie kommen und gehen – man kann die Menge kaum überblicken – und aber auch nicht jede Aufnahme gebührend würdigen. Bestenfalls drauf hinweisen. Und selbst das kostet Kraft, Mühe und Zeit.
… kann mal wieder ein Buch aufschlagen und nach Stichworten suchen, da sie mir selbst ausgehen angesichts der Weltenlage und der andauerndern Orientierungslosigkeit. Schlage auf und sehe: Jackie Varra. Kennst du Jackie Varra? Jackie Varra war Posaunist und spielte schon zu Swingzeiten 1924 – 1926, keine seiner Auftritte ist medial bezeugt, er spielte derart atonal, man riet ihm, nie wieder die Posaune an seinen Mund zu setzen. Später spielte er mit Albert Ayler Freejazz und sogar eine Komposition hat er hinterlassen: „Paradise Stomp“. Gib mal Jackie Varra in Youtube ein, du kriegst nur Che Guevara zurück. Auf Google wird dir eine Netherlands-Version von Jackie Varra präsentiert [Wikipedia] – die lautet übersetzt:
Varra, ein Musiker mit italienischen Wurzeln, spielte kurz mit Buddy Bolden. Bevor er mit der Band auftrat, musste sich der weiße Varra immer das Gesicht schwärzen. Mit seinen fast atonalen Improvisationen war sein Spiel für die damalige Zeit ziemlich wild und er konnte weder im Chicago Jazz noch im Swing eine Anstellung finden. Möglicherweise beeinflusste er den Pianisten Thelonious Monk, mit dem er befreundet war, und als der Free Jazz in den 1960er Jahren aufkam, wurde er endlich geschätzt. Er spielte mit Albert Ayler und verschwand dann für 29 Jahre in ein Trappistenkloster. Mit 96 Jahren trat er als Sänger in einem Münchner Lokal auf.
[Wikipedia]
Dass er mit 96 noch gesungen haben soll, scheint nicht schlüssig – geboren ist er wohl 1902, lt. Schaal verstarb er 1982 – Ich lese über Jackie Varra bei Hans-Jürgen Schaal „Jazzstandards – Das Lexikon – endlich mal ist das Internet dem Analogen weit unterlegen. Ansonsten bin ich ziemlich ratlos, was das Internet angeht. Es scheint sich selbst zu verzehren. Es gibt mir keinen passenden Paradise Stomp zurück. Das ist ein paradiesisches Stampfen. Widersinnig ist das. Es sei denn, du empfindest Stampfen anders. Nämlich paradiesisch. Ich hab den hier gefunden: Paradise Stomp von The Au Brothers –
- gestern Magnolia [1999] gesehen mit Julianne Moore, Philip Seymour Hoffmann, Tom Curise, William H. Macy u.a. – eine der vielen seinerzeit gekauften DVDs – da seit Mittwoch 15:30 kein Netzwerk mehr – denen von Pyur soll ein Bagger auf der Länge von 200 Metern Höhe Rummelsburg das Kabel durchgebissen haben – wer es glaubt wird Baggerfahrer und überlässt die Spekulationen denen mit dem Draht zum Kabel. [das hätten wir nun auch: Glasfaser ist nicht reißfest, heißt: bei Zug zerbirst es in sich und das eben auf einige Meter, hier auf 200m – die Baggerfremdeinwirkung geschah auch nicht in Rummelsburg, sondern in Lichtenberg]
- Jedenfalls: mein Zufalls-Zitatenschatz ist um einen Satz reicher. Auster sagt: „Nichts ist wirklicher als der Zufall.“ Der Sprecher im Anfang des Films dagegen: „Nein, dies war kein purer Zufall. Solche eigenartigen Sachen passieren andauernd.“ Denn: „Wir haben mit der Vergangenheit abgeschlossen, aber die Vergangenheit nicht mit uns.“ Oder: auch der Filmtitel kann kein Zufall sein, denn das Wort „Magnolia“ hat acht Buchstaben – [Regisseur Anderson in einer US-Talkshow]
- Stichwort Deprivation –
- Stichwort Rhythmusgruppe – oder I Find A New Baby – Katzenbild. Just One of Those Things.
Aufnahmen, die ich besprechen wollte und nicht mal angezeigt habe, dass es sie gibt, jetzt aber:
Der Piefke protzt und sagt mein Berlin dazu. Die Leute klimpern mit den Taschen, dann waren es nur Murmeln oder ihr Haustürschlüssel. Musikempfehlungen am Limit – es ist Sommerpause. Hierzu fiel mir noch ein: Piefke fährt nach Österreich in den Urlaub und sagt mein Österreich dazu. Hab im Übrigen kein Bedauern mehr für Martin Walser, versuchte ich doch das Einhorn noch einmal zu lesen. Sowas von geschwätzig, da sage noch einer, ich sei geschwätzig. Der Walser, ab heute nur noch Der Walser – hat nicht halb so viel Humor wie der Walser, den er in seinen Büchern vorgab nicht zu sein. Das ist alles eins zu eins Martin Walser und dahinter dann der fortwährende Walser, der andauernde Walser, der sich wiederholende Walser, der Ehebruchswalser, der Komödienwalser, der Lasst-uns-endlich-nicht-mehr-Schuld-und-Sühne-spielen-Walser, der Lasst-mich-meine-Bücher-schreiben-und-in-Ruhe-Walser – im Einhorn regnet es hostiengroße schwernasse Flocken, die Sonne scheint und „ich sah sofort die gegen uns gerichteten Anstrengungen des Wetters.“ Der gegen-den-Strich-Bürsten-Walser hat Fingerzeigen, Stummelsätze und Kopfnicken drauf. [vielleicht hielten sie mich für ein Möbelstück, das noch nicht dran war.]
Ich weiß immer nicht – bin ich es [geworden] oder ist es das Buch „Jetzt lobte ich mein Bedauern als kindliche Hellsicht.“ es scheint mir ein jeder Walser-Satz ein Schief-Satz-Gebilde, ein Krumm-Ding-Gekröse, eine komische Ewigkeit, ein abgeräumtes Bett, ein Blickwechsel im kahlen Zimmer. Im Hafen des Mutterlandes. Aber Birga und Kleiderbürste haben einen Plan – der führt in den Abschied. [Abstieg]
Ich schlug das Buch zu und wollte rufen: Es war so ein Fest. So ein irgendwie-Fest. Ein Unding meiner Gedächtniskammer. Diesen Walser hätte ich nie gelesen, wenn ich nicht damals treu-dumm Fan eines Gitarristen gewesen wäre, der ach so ober cool wirkte und auch noch Walser las mit Vergnügen. Mit ausgepumptem Gesicht. Mit Freude an schwarzen Zeigefingerhänden. Zu bewundern ist die Sicherheit des Instinkts. Bitte. Frage mich im Spaß am Ernst – wie viel Zeit habe ich verbracht mit diesem Kerl, der nun auch seine Bedeutungslosigkeit mitgenommen hat, ohne mich zu warnen vor der Bedeutungslosigkeit eines jeden Satzes. Im Walser-Satz, im Walser-Absatz. Im Walser-Komma, im Walser-Punkt. In der Luft kauend die Blüten. Besser: in der Luft lauernd die Blüten. Denke, der Walser saß häufig selbstredend im Zimmer und lachte verwundert vor sich hin über sich und seine Einfälle – wie er sich selbst herbeischreibt und erfindet und dabei alles durchmacht, was Schreibende durchmachen – nur eins hat er offenbar selten gemacht: Überflüssiges zu streichen. So bleibt die ganze Walser-Selbstverliebtheit stehen nicht etwa wie ein Kartenhaus, sondern wie eine Obsession: sich selbst auszuliefern, um zu liefern.
Das Persönlichkeitsrecht schützt insbesondere das Recht des Einzelnen auf Achtung seiner Würde als Mensch sowie die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Umfasst ist grundsätzlich jeder Teil einer Person, der für sie charakteristisch ist – z.B. der Name, die Stimme oder Aussehen. Auch die Ehre sowie die Privatsphäre eines Menschen sind über das Persönlichkeitsrecht geschützt.
Das Persönlichkeitsrecht ist jedoch nicht nur ein Grundrecht, das den Staat bindet. Es beeinflusst auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Rechtsgebieten, insbesondere das Zivilrecht. So ist es als „sonstiges Recht“ neben den absoluten Rechten Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit und Eigentum vor Verletzungen durch Dritte geschützt, § 823 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), ggf. in Verbindung mit Abs. 2 und weiteren Normen des Strafgesetzbuches (StGB). Daher muss es auch von (Presse-) unternehmen sowie Privatpersonen wie Nutzern in den sozialen Medien beachtet werden. Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht – Wie kann ich mich schützen? – dort auch ein Artikel, wie man die Persönlichkeit schädigende Einträge bei Google los wird
Trainspotting: Music from the Motion Picture
26.05.1996
im Origin:
1.“Lust for Life“ (Iggy Pop, David Bowie) Iggy Pop 5:152.“Deep Blue Day“ (Brian Eno, Daniel Lanois, Roger Eno)Brian Eno3:583.“Trainspotting“ (Bobby Gillespie, Andrew Innes, Robert Young, Martin Duffy) Primal Scream 10:36.“Atomic“ (Debbie Harry, Jimmy Destri – Blondie song) Sleeper 5:11.“Temptation “ New Order 6:59.“Nightclubbing“ (Iggy Pop, David Bowie) Iggy Pop 4:15.“Sing„Blur 6:03. „Perfect Day„ Lou Reed 3:46. „Mile End“ Pulp 4:33.“For What You Dream Of“ (Full On Renaissance Mix) Bedrock featuring KYO 6:30.“2:1″Elastica 2:35.“A Final Hit“Leftfield 3:17.“Born Slippy .NUXX„Underworld 9:46.“Closet Romantic“ Damon Albarn 3:09
dass GoBubble einem hilft, halte ich für ein Gerücht / 3% kommen über die Suchmaschine in Worten: drei Prozent. Von denen weiß ich nicht mal, was sie suchen.
Hättest du der Welt etwas Einzigartiges, etwas Besonderes oder Wichtiges mitzuteilen, du hättest es der Welt bestimmt schon mitgeteilt
Das kann ich auch auf den Marktplatz bringen. Hier, ein Buch. Schenk ich dir.
Stilmix
im uralten Weinkeller
Unbedingt
Es ist der Mechaniker
ein Kosmos in Monk’s Musik
Der Lutz bekommt den Büchnerpreis und blickt ernst drein.
Wasser schöpfen und die Reinheit von Papier betrachten
Du sitzt die Hälfte deiner Zeit vor Fortschrittsbalken
Abfahrsätze
KI in Händen der Firmen, die ihre eigenen Produkte nicht beherrschen
in großer Entfernung den tropfenden Hahn begutachten
unverbrauchte Gedanken
Elementares sich abschminken, oder elementares Abschminken
Die Kinder immer wieder auf der Insel
Juniper Wahrton
2019

Jobkiller
the best of
11:11
Dass da ein kränkelnder alter Mann einsam seine Entscheidungen trifft –
wird schwierig die zu autorisieren, die dich für ihre Projektionen aussuchen
Posaunen von A – Z
habe Texte gefressen – und : nichts und – blättere durch Bücher und sehe Labyrinth, Scheherazade und Geschichte.
Klick-Reihenfolge beachten
Zwischen Mangel und Reserve
Ganz hinten in der hintersten Ecke
Zwischenrufe zwischenschneiden
„traumwandeln“
80% der Texte in Jazz-Büchern gelten Namen
Ein Irrwitz, der Irrwitz – ein Systemfehler no-disk-found-error
Pflaumen-marmelade
Rhabarber-kuchen.
Bedürfnisse maßstäblich sehen
Lebensprobleme als Begriff
Stehen zwischen vor oder hinter den Häuserzeilen.
Die Unknappheit – an Substantiven
Als ich las, die Generation Z benutze keine Gedankenstriche mehr, wurde mir kalt und warm gleichzeitig im limbischen System meines Gehirns – es drohte Eruption, ich hörte Posaunen
Mein Bauchladen archiviert 005
Googelt ihr noch oder blubbert ihr schon?
Hatte jetzt zwei Tage Google Analytics mit an Bord, Ergebnis: sofort gehen die Besuchszahlen runter – schlagartig – entweder meiden alle die Analytics, oder Google suggeriert mir Misserfolg. Bei jedem Stammtisch die Frage: Clemens, warum haben wir in D-Land keine eigene Suchmaschine? Ich kann nur antworten: vergiss die Suchmaschinen, druck Post- und Visitenkarten und betreibe Flurfunk – pass dich deiner eigenen Realität an und lass dir nicht suggerieren, dass du mehr bist als du kannst.
Unter der Woche hatte ich einen Run auf die Seite – freute mich – bis ich sah, dass mehr als 500 der Besuchenden sich nur einloggen wollten. Seitdem kann nur ich mich einloggen. Werde immer mehr zum Koch ohne Röte im Gesicht. Etwas geschieht immer und wenn du es siehst, hast du Glück gehabt.
Übrigens, zu gutem Flurfunk gehört auch: erzähl nie etwas von deinem Erfolg, nie. Sage immer, dass du zwischen Hoffnungslosigkeit und aufgebauschtem Alleinsein unterwegs bist und dass die Tankstelle nicht weit ist, dort gibt es Wodka und Rauchware. Alles andere nenne Kindermaterial, das eigene einschließlich, und lobe nichts, was dir die Tränen in die Augen treibt – wenn du wissen willst, was in der Zwischenzeit alles geschah, lass es Ebben und Fluten. Lass die Lampions leuchten und sprich von den Schauplätzen des Sturms.
Denen dort auf diesem angeblichen Community-Server mal freundlich die Hand gereicht und Tschüss
Fünf Sommerhits gepostet – zwei Reaktionen, eine kommt von einem frisch gebauten Profil mit Knutschmund, gebaut am gleichen Tag – warum postet dieser nicht mit seinem Original-Account – das lässt sich spekulieren, leider laufen solche Spekulationen gegen dich selbst – das kannst du also nur ignorieren – schon sind wir bei der Frage: was von dem, was gepostet wird, kannst du an dich ranlassen?
– dann eben hier – Sommergrüße – Hotter than July, insbesondere Master Blaster – J.J.Cale, Carmel und George Benson – hab es nochmal mit Level42 versucht, geht nicht mehr, damals wieder und wieder gehört, heute wirkt es gekünstelt und nicht mal gut gemischt, waren seinerzeit sogar auf einem Konzert, in Siegen – keine Erinnerung – defekte Exemplare der eigenen Wahrnehmung. Was noch immer geht: und zwar genau richtig: Tom Waits Franks Wild Years.
Klar sind das olle Kamellen – Und? Immerhin keine religiös anmutenden Belehrungen – geht mehr gen gute Ideen gegen überflutende Hitze. Bedenke doch, Tellerchen, am 27.Juli 1983 40,2 Grad Hitzerekord in Deutschland – meine Sammlungen für die 70iger und 80iger gehören unbedingt erweitert, sehe ich: habe nur das gehört, was alle hörten, oder zumindest große Teile derjenigen, die ein bisschen Groove suchten oder wie in J.J. Cales‘ Fall Tulsa-Sound
Chicago – Carnegie Hall Concert, Release 1971 – mit einer Länge von 2:48:33 (nie zur Gänze gehört, inzwischen angewachsen, 2005 auf 3:43:59 und schließlich 2021 auf unvorstellbare 14 Stunden 34 Minuten)
Effizienzwunder – Blockbustermotivierte
Am Ludger hat mich gestern genervt: er ist noch immer im Ironie-Modus – nichts kannst du ihm glauben, alles ist irgendwie witzig und nicht ernst zu nehmen – auch eine Haltung? Nein keine Haltung – das tägliche Moralin will er nicht mehr injiziert wissen – recht hat er, aber.
Wir sind in einem ernsten Zustand, dachte ich, wollte ich sagen und fing an mit den IT-Themen, du merkst: der Wegbereiter für zugespitzte Zustände ist die Ironie, die alles wegwitzelt, alles lächerlich macht – ironisch avantgardistische Selbstverleugnung nenne ich das,
und spüre, wie alle Worte zum Witz werden – der hinkt hinterher – wie ich bei Ludger. Sein Ironiemodus geht sozusagen molekular neben ihm her – er sieht auch noch propper aus mit Schnauzer – der Ludger
sein Wischiwaschi mein Wischiwaschi
Es gab Passagen – die sind dem Alkohol geschuldet, es gab Passagen, die wollen gekrault werden, wie der Hund unterm Tisch, es gab Passagen, da sah ich nicht, dass es essentiell wird – zum Glück redete ständig jemand dazwischen – wir haben uns zu einem weiteren Treffen verabredet, da soll das alles nochmal moralinentsäuert aufgetischt werden – mit Hut.
Werner saß auch dort – (ein Petersburg Roman, vom Altern gezeichnet [von seiner Krankheit] – der Werner, der es bis in die Kneipen Charlottenburgs zu Ruhm und Vergessen gebracht hat) – bittersüße Witze, die Werner erzählt
Im Rausch – wie er vorbeifliegt – die Sehnsucht nach diesem Rausch setzt sich fort – Welt unter oder im Speed – sagt Ludger: die Endwehen des Kapitalismus. Hm. Treib mich nicht an den Rand – darzustellen wäre, wie es weniger um moralinsaure Gespräche geht, sondern um … wer ist witziger. Auf wessen Kosten – bezeichnenderweise der Kellner im Superstressmodus hagerdünn aggressiv bekanntgab, er sei der einzige, der den Überblick habe. Unsere Rechnung sei nicht seine Tischgruppe. Er würde gleich zuschlagen, würde ich ihm mit Ludgers Worten sagen: so beruhige dich doch, es ist nicht so wie gemeint.
die Szene noch : der hagere und aggressive [ambitionierte] Kellner ruft seinem Kellnerboss [dem Inhaber] zu: du bist zu langsam – was dem Kellnerboss [dem Inhaber] einen Ironieimpuls verleiht – er lächelt stoisch in sich hinein – und antwortet nicht.
Okay: an dieser Stelle wieder wild drauf los:
Gesucht habe ich die erste echte Jazzaufnahme, (hier liege ich offenbar falsch, da behauptet wird, die erste Aufnahme stamme von der Original Dixieland Jass Band aus 1917 – das kann nach dem, was ich unter Durchsuche Jazz aus dem Jahr 1909 gesehen habe, nicht passen)
gefunden habe ich außerdem die Namen Arthur Collins, Vess Ossmann und Kendle’s First Regiment Band – abgesehen davon, dass selbst Beethoven gejazzt haben soll – zumindest als Ragtime-vorbereitender Komponist in Erscheinung trat. Ausgangspunkt für meine Suche nach dem ersten Jazz-Rekord war die Aufnahme: Sweet Emma and Her Preservation Hall Jazz Band (1965) – von der einige Leute mit Sinn für Humor im Netz behaupteten, einer der Schlagzeuger von Brötzmann habe diese Aufnahme als eine Brötzmann Lieblingsaufnahme angepriesen – folgerichtig suchte ich nach einer Bestätigung für diese Aussage und fand:
„Segundo Paal Nilssen-Love, este era um dos favoritos de Peter Brötzmann“: das ist Portugiesisch und sagt: Laut Paal Nilssen-Love war dies eines der Lieblingsstücke von Peter Brötzmann: *Sweet Emma And Her Preservation Hall Jazz Band – New Orleans’* (Nilssen-Love, via Facebook)“ – FB also – schreibt Geschichte …neu und um. Vielleicht stimmt es sogar.
Ich stieß auch auf The Shape Of Jazz to Come von Zeitkratzer – und versank in einer 11 Stunden Sammlung des frühen Jazz (That Develin‘ Tune) – lustig – kriegst du Kopfschmerzen von. Musik, die man am besten im Nebenzimmer laufen lässt und hin und wieder nachschaut, ob noch alles i.O. ist.
Mein Bauchladen archiviert 005
Ich hatte ne Menge Holz wegzuarbeiten – geblieben ist nicht mal Späne.
wenn Eitelkeit Eitelkeit beißt – heute wieder: du erzählst von [Name] der ein Buch gemacht habe über Die Musikszene [xy] – und hörst „wahrscheinlich hat er wieder nur ihm bekannte [Tape-Recorder-Artisten] erwähnt“
die „lineare“ Jazzvermittlung, gerade auch aus den U.S.A. geht mir dann auch mal auf den hintergründigen Verstand – die dort messen Jazz an seinem Erfolg – was soll das?
auch mal in den Raum gestellt – was eigentlich sollen die Sternchen 3.5 von 5 oder 4 von 5 oder 4.5 von 5 – manche Rituale sind einfach gesagt lächerlich, Punkt.
Grüße aus der analogen Welt: https://www.ig-jazz-berlin.de/jazzwoche-berlin/

Im einzelnen:
B-Flat | Berlin Solo Impro | berta.berlin | Chess & Jazz Berlin | Donau 115 | Greve Studio | Grünauer Jazz Bühne | InSpirit | Jazz am Helmholtzplatz | Jazzkeller 69 | Jazzexcess | Jazzkollektiv Berlin | Jazzlights @ Glühlampe | Das Jazzschloss | Kühlspot Social Club | Kunstfabrik Schlot | Orania Berlin | Orville’s | Pandajazz | Peppi Guggenheim | rejazz-festival | Yorckschlösschen | ZigZag Jazz Club | Zukunft am Ostkreuz
Wir müssen noch unsere Wünsche niederschreiben um sie zu beruhigen – We still have to write down our wishes to reassure them
denen dort Fragen stellen, es kommen weder Fragen noch Antworten zurück
den eigenen Fingerprint hinterlassen, ihn finden.
was ich vermisse wird Thema
funfact : es suchen welche nach Atom auf dieser Website – bitte: hier habt ihr es: Atom wie atomar oder sucht ihr atonal ? – Einbruchsversuche gibt es auch – echt jetzt – was soll das? Es gibt hier nur das zu holen, was sichtbar ist – es gibt auch keine Kundendaten oder Mailadressen – steht alles mehrfach auf diesen Seiten – dies ist eine non-profit Seite – es geht um Musik Musik Musik – nicht mehr nicht weniger – und davon immer mehr ;o)
Ich glaube, ich muss mich spezialisieren auf die G Saite des Kontrabass, dann kann ich in 15 Jahren zum Vorschein kommen als Spezialist für die G Saite des Kontrabass, dann macht mir keiner was vor auf der G Saite des Kontrabass, dann bin ich der erkannte und anerkannte Spezialist für die G Saite des Kontrabass, ich werde dann vorführen können, wer die G Saite des Kontrabass G Saiten adäquat verwendet hat.
Wahrscheinlich aber, da man auch heute schon dazu übergegangen ist, die Saiten des Kontrabass um einen Ganzton höher zu stimmen, wird man in 15 Jahren gar nicht mehr wissen, was die G Saite des Kontrabass ist und nur von der A Saite des Kontrabass sprechen, demnach nur die A Saitenspezialisten einladen, lacht.
So viel Jazz es gibt, kann man sich gar nicht merken.
die da das Neueste vom Neuen suchen, produzieren und erwarten und den Trashberg vergrößern
Am 9. und 10. Juni 2023 verwandelt das ELBJAZZ den Hamburger Hafen wieder für zwei Tage in einen spektakulären Melting Pot für Live-Musik.
Klick aufs Bild führt ins Arte-Paradies (inzwischen gelöscht)
Dabei wird der Begriff Jazz nicht als spezifische Genrezugehörigkeit, sondern als Frage der Einstellung verstanden, stilistisch ist das Feld dabei offen. Die musikalische Spannbreite reicht vom Piano-, und Fusion-Jazz über Swing, Funk und Soul über Hip-Hop, zu Pop und Folk.
Heute morgen (samstag) auf radiohoerer.info – bitte –
bestes deutschsprachiges Online-Magazin in Sachen Kultur und Jazz (!) Ausrufezeichen (!): – Covers mit Link
Essentials des Jazz
entsprechende Sprachphrasen
Habe Namen im Kopf, die möchte ich den Namen an den Kopf tippen
und sie fragen, ob sie sich erinnern
In den Staaten schreiben sie ständig von „essentiellen Alben“ – Inzwischen gibt es so viele davon, man müsste das sortieren. Bleiben die meisten bei Sony Rollins oder Steve Coleman, Miles Davis oder John Coltrane stehen
Willst du es wirklich mit einem Typen zu tun bekommen, der in seiner Melancholie stillschweigend Abkommen mit sich selber trifft?
Vermittlung
Wer hat diese Konzerne gerufen, die jetzt von phantasievollen Monopolen schwafeln. Und die mir jede Minute mit sinnfreien Parolen suggerieren, dass mein Kühlschrank keine zwei Haushalte füttert.
Unerklärliches – wo du hingehst.
Underrated Musicians
Uhrzeiten
11:11
12:12
13:13
professionell sind immer die anderen, merk dir das – – die da, die dort, die Scheinbaren
Bläsersätze
krumme Sätze
schiefe Absätze
Wer will noch die Katastrophen im Superlativ wo der Superlativ die Katastrophe schlechthin ist
Haben Sie aus den letzten fünfzig Jahren einen einzigen Tag in Erinnerung, da Sie aus vollem Herzen heraus der SPD zugerufen hätten: Freunde und Genossen?
„Human First“
Ja-Sager Jazz
„Freiheit ist in mir drin – heute dies, morgen das.“
Das nimmt sich alles nichts.“
Schmonzettenalarm
Ich freu mich auf Ihr Desinteresse, Ihr Ludger
Eine Aufnahme, die mir immer sehr gut gefiel, bis ich sie mir kaufte, da lag sie nur noch im Regal bei den anderen.
Ich sammle Saures
Wie in der Antike geht die Welt so, dass sie maßlos erscheint und optimistisch
Roman Tic
hab eine Scheibe auf dem Ohr, das geht so gar nicht, ich lasse es trotzdem laufen und bin zunehmend entsetzt, wie sehr sich jemand in Mollklängen suhlt
ein stilles Ergrauen – kommt aus Norwegen – so weit.
Roman Tic
Der B-Waren-Korb
Zuwächse der AFD – zwei mal die Frage, wie damit umgehen
Ich kann gar nicht soviel Biologisches von mir geben wie Unterirdisches nachgefüllt wird.
AfD legt in Umfragen weiter zu – Wissenschaftlerin erklärt Gründe und Kontra-Strategie
Thema Waldmaus

CDU-MINISTERPRÄSIDENT:Günther sieht Mitverantwortung der Unionsparteien für AfD-Erfolge
Thema Selbstüberhöhung

Thema Immobilien – Thema Dauerlächeln der Giffey – Thema alles mobilisiert um auf Haubeck loszugehen, Thema Gender:innen Thema Uli Hoeneß

Thema: warum ein A*rsch+loch nicht mehr Ars*ch+loch genannt sein darf: Weil er ein Ars*ch+loch ist und es nichts nützt das festzustellen.
Kapitales Missverhältnis
Bitte mal den Mietspiegel der Senatsverwaltung (einfach mal für die eigene Wohnung durchspielen) vergleichen mit ortsüblicher Vergleichsmiete privater Vermittler („Die auf www.wohnungsboerse.net abrufbaren Mietspiegel werden nicht von den Gemeinden oder Interessenvertretern erstellt oder anerkannt, sondern basieren allein auf einer Auswertung des Immobilienportals anhand der gelisteten Mietwohnungen“)
Daran lässt sich gut ablesen, woher der Wind weht und wer an den Fundamenten der Gesellschaft hebelt. Im übrigen die meisten Internetportale mit Wuchervorstellungen an ihre Klienten herantreten.
Der Vergleich ergibt: Mittelwert 6.84 Euro/qm – Höchstwert 9.91 (Senat) zu 20.77 – 27,94 Euro/qm (Wohnungsbörse)
– das macht sprachlos /
die Leut kapieren es einfach nicht, sie laufen dem hinterher und wählen noch entsprechend ihre Selbstenteignung – angeblich aus Protest – wie irreführend: sie wählen strategisch – wollen was abhaben vom Kuchen – sehr zur Freude derjenigen, die ihn besitzen und verzehren.
Den hab ich noch: Wohneigentumsquote Deutschland [„Während die Stadtstaaten die niedrigsten Quoten aufweisen, sind in den Flächenstaaten höhere Eigentumsquoten zu verzeichnen. Damit lag Deutschland im europäischen Vergleich 2016 vor der Schweiz (42,5 %) am Ende der Skala.“]
|daraus lässt sich noch keine Wählerpräferenz ableiten, sehr wohl aber, wo das größte Bedrohungspotential entsteht durch Parteien der Immobilienvertretungen mit Marktpreisvorliebe.
darf ich auch mal was sagen – Was?
Schalte den Fernseher ein und sehe Kevin Kunat – Schauspieler – sobald Russland einschwenkt, wird er der erste sein, der auf russisches Gas setzt – „lass uns doch mal bei den privaten Trümmern anfangen.“ (hat nicht Kunat gesagt, sondern sein Gegenüber)
Demokratie im Fernsehen – und die Logik der Fernwärme – je schneller sie reden, desto billiger wird das Reden und schneller und alles andere teurer
Sprache und Sprachgebrauch – wer mit den Zahlen kommt, muss weniger reden
irgendwo habe ich gelesen, dass „die Industrie“ der Bundesregierung ihr Vertrauen entzieht – wer ist „die Industrie“ ? Wer sprach je von Vertrauen? Wer hat diesen Substantiven ihren „Überwert“ gegeben? Sprache als Gatekeeper – kafkaesk
„ich wollte nicht darüber lachen, dafür ist es zu ernst.“
Sprache oder Sprachgebrauch als Gatekeeper (?) : die Widerstände gegen Sprachschrauben sind immens : das geht an die Gewohnheiten und Innereien/Interessen : haben Linguisten übersehen – sie wurden zu Sprachpropheten : ausversehen oder mit Absicht – egal : du darfst den Leuten nicht im Ego rühren – in ihrem mühselig errungenen – haben Linguisten übersehen.
wozu noch Kabarett? Wo immer passiert, worüber niemand gesprochen hat –
Faktenlabern – Deutschstunde
Können die Leut auch musik oder nur sound?
demokratie fürs sofa – die Deutschen kann man in ihrem Ernst nicht ernst nehmen – daher das Zuviel an Ironie
Der Kevin : redet und ich denke an das Kafka-Schloss, sich selbst im Kirre-Modell schnellsprechend überwinden – irgendjemand ruft zur „Ordnung“ – zur Ortung? Gelernt: wegkommen von der Angst, die viele haben : mach dein Ego substantiell
gleiche Stelle, gleiche Welle – Substanz und Aufpassen dass keiner reingeht (hier) – beim Gatekeeper von Qualität – lass den doch in seine eigene Radarfalle fahren
jetzt der Lanz – es reicht – der Lanz machts den Leuten in ihren Reihenhäusern leicht : Klimakleber machen nicht aufs Klimamonstrum aufmerksam, sondern ruinieren die Grünen – der Sprachgebrauch: Sabotage, Strafstandbestand und Klima-Raf und zunehmende Eskalierung – grüne Clan-Struktur : Determinanten. Punktlandungen – Vernichtungen – Energiestasi – und : darf ich Klima-Stasi sagen? (Menschen umgebracht aus dem Off) nochmal : Proseminar ist jetzt Kraft des Wortes – wo ist das Problem | dann reden sie von Lücken und was wir machen müssen – und gehen Richtung Strafverfolgung und sprechen von Brandgefahr und (Kinder) Vereinte Nationen und „Vertrauen“ und schafften „Misstrauen“ – bin konfused – die Schnellsprechenden sprechen, aber retten weder sich noch mich – das Schnellreden ist faszinierend aber nicht treffend : rudert – zu schnell, die nicht bewegenden Worte. (da schwingt etwas von schneller sprechenden Computern mit)
die Klebephantasie ließe sich lösen mit Cola –
und okay und okay und okay und aufheizen
Fernsehen – wir wollen nerven
dünnes Eis dicke Bretter
schnappatmende Teilnehmer
die Kleber machen die Grünen kleiner – klare Nummer, wer ist Regisseur?, verdammt! – „weil es eben nicht trivial ist, wie man redet.“
„es geht wohl auch um die Spielregeln der Demokratie, sonst landen wir in der Anarchie.“
– anarchische Zustände unter diktatorischen Vorzeichen, würde ich vermuten
Ich soll anständig sein – wo bleibt das Sexy?
„wir sind am Punkt und können die Polarisierung sehen“
Kamera schwenkt rüber zur Deutschlandfahne – Ende Cut Schnitt – Fernseher aus. – die nächsten Wochen also die von Sloterdijk und Sawranski herbeigesehnte Patriotismusrunde – reprovinzialisiert sozusagen : für Eigenheime
das mühsam angeeignete Ego –
Höre : The Jazz Defenders – erst die Aufnahme von 2019 „Scheming“ – jetzt „King Phoenix“ von 2022 – groovig funky – gut nebenher zu hören | tricky gemacht, leicht bekömmlich – büschen viel Geige im ersten und neunten Song | beide Aufnahmen komplett durchgehört – hat was |
Küchenfenster kaputt – lässt sich nicht kippen – sämtliche Halterungen abgeschraubt und nacheinander wieder angeschraubt – unterer Riegel schnappt nicht um, wohl Bruch in der Kippstange innenliegend – untere Haltung wieder abgeschraubt – Fenster lässt sich nicht kippen, aber schließen und öffnen – wollte aber Kairos* gehört haben: klingt interessant, dachte ich vor dem Fenster hockend – musste es ablegen wegen der Arbeit am Fenster: Kairos – Celosia -? (Celosia argentea ‚Kelos Fire‘ cremeweiße, gelbe, orangefarbene, rote oder rosafarbene Blüten) Kairos* Kommen aus Irpinia/Italien – gefunden bei highres – ein abwechslungsreiches Debut [An encounter between past and present and between apparently distant languages that, despite their different origins, dialogue in perfect symbiosis.] | Jazz aus Italien: immer für Überraschungen gut | – komplett durchgehört, angenehm mit folkloristischen Linien | watchlist
Sprechen wir von „Machart“ oder von „Aufenthaltsqualität“ |?
*Kairos : Vincenzo Natale on accordion and Gerardo Pizza on alto, tenor and soprano saxophone, which also features Lorenzo Gagna on electric bass, Iacopo Sichi on drums, Edoardo Ferri on electric guitar, Edoardo Ferri on acoustic guitar, Stefano Riccio on percussion, with special guests David Boato on trumpet and flugelhorn and Marcello Allulli on tenor sax
Freejazz versus Contemporary Jazz ? Wo ist der Widerspruch – es sind Unterschiede – wo Töne antizipert werden oder wo Töne sich selbst intonieren – wo weitergejagt wird oder wo sie sich selbst genügen – Melodien, Phrasen wie Phrasierungen – gegen Wiederholungen anspielen und doch Bekanntes erzeugen
Der Gatekeeper hat wieder einen Lauf – wo gleich hatte ich ihn aufgeschnappt und weitergereicht? bin sowas von vergesslich geworden innerhalb weniger Stunden – hab ihn, von 2019 : vorgestern war das https://www.jazzthing.de/feature/jazz-und-social-media/ – dort wird der Gatekeeper verabschiedet – wahrscheinlich auch Rhetorik
Bin jetzt hier: Costel Nitescu – Entre amis | Bebop Geige im ersten Stück, weich schiebende Samba-Bässe Stück zwei, auch bei highres gefunden, im Werbetext die mitgelieferte Fallhöhe (he is undoubtedly the best Gypsy jazz violinist today) – wir hatten das mit dem extremen Leistungsdruck explizit im Gipsy-Jazz : immer faszinierend wenn Finger und Saiten glühen – und sie aus bekannten Mustern ausbrechen, das Virtuose ist auch hier sollen wir sagen eher implizit (darin enthalten) als explizit (ausdrücklich) ? :holy was ein Tempo in Black Nile – In Someone to watch over me (sic!) sind wir dann im retrospektiven Moment : es darf auch der Bass | ganze Aufnahme gehört: die Fallhöhe führte nicht zum Absturz, im Gegenteil – sehr hohes Level – gleichbleibend hohes Level mit feinen NuancenYou must believe in Spring
sprachen wir von Machart oder von Aufenthaltsqualität?
der ständige Konflikt – die Inner Thoughts im Abgleich with the outside world – Naci Oğuz Kirpu Ikilemi – bin skeptisch, es ruht in Soundclouds – und bleibt Innen, hat offenbar keinen Konflikt mit dem Außen, introvertiert und introspektiert das Außen – bin unsicher – über Bandcamp
Ramp 1977 – Come into Knowledge – [(an acronym for Roy Ayers Music Productions] : war der Funk-Beat nicht schon Rücklicht eines davonfahrenden Zuges? Interessant vielleicht die Frage, warum Chor weiblich Stimme ist „The American Promise“ – die Männerstimmen scheinbar nur dazwischen rufen (1) in (2) und (3) ganz ausbleiben the ramp wikipedia – die Texte eher sinnfrei – bleiben in sich selbst stecken. – abgebrochen – über Jazztodon
Was Banalität mit Expose zu tun bekommt oder warum die Welt keinen Mangel an Sinn hat – warum die Unknappheit keine Türöffner anbietet oder warum Weißwein einen Song schöner macht als den nächsten : Rent Romus Itkuja Suite eine Komposition – eine erzählte Geschichte, sie lassen sich Zeit, vielleicht haben sie Zeit – ich lass mich auf ihre Zeit ein : Cello und Vibraphone im Lauermodus – das Album ist aus dem April – yes: Sands on Water, Falls on Land – überzeugende Wechsel, aus Finnland – (Assoziationen: „die leuts glauben immer, es ginge um sie selbst – das macht vieles unmöglich“) – dieses hier ist etwas anderes : klingt nach Auseinandersetzung und Ausarbeitung und mit innerer Logik, die aber nicht Logik ist sondern Klang)
über Bandcamp – bin jetzt itkust illoon – famos – es sind nur zwei +1 Instrumente – dann setzen Bass und Flöten ein als Folklore
wieviel Musik hat Raum – wieviel Raum hat Musik
22:22 – was Zeichen
Wenn Individuen hinter Objekten schwinden
weiter mit den Konventionen : Jon Aulabouni You are not alone – wir können uns gern nochmal über Gatekeeper unterhalten oder darüber, warum es kleine und große Bühnen gibt, warum Bundesliga und warum vierte oder dritte Liga – hörst du den Unterschied ? ich nicht – siehst du ihn ? ich nicht | Und wer war gleich der oder die Gatekeeper*in in dem Spiel? – alles Rhetorik, nicht wahr? – (oder etwa Selbst-Losigkeit?) ich höre Gefälligkeitsattitüden – dazu besteht aber keine Notwendigkeit : so zu spielen wie andere ist so zu spielen wie andere.
schließe mit The Jazz Defenders The Big Man – Selbstironie inklusive
Bin hier noch reingerutscht und gleich wieder raus. Sam Gendel – keine Ahnung für wen – keine Idee : nice to meet you | Bob Reynolds Guitar Band ebenso – CU
Das hier erscheint interessanter : Brandon Sealbrock brutalovechamp – morgen dann – sleep aswell – viele sich öffnende und gleich wieder schließende Türen gleichzeitig. 23:45 keine Zeichen einfach Zahlen
BRAUCH NE PAUSE
Mein Bauchladen – für Aktuelles nicht nur im Jazz
Diese Seite verkommt mehr und mehr zum Sammelsurium – wollte mal durchblicken und verzettele mich.
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