Jazz Albums Spain Review 2021

Jazz Albums Spain Review 2021

Spanien, Paco De Lucia, Flamenco, Stierkampf, Mallorca. Stell dir vor. Der Wikipedia Artikel ist ähnlich aufgebaut. Die Vorliebe für Dixieland und New Orleans Jazz brachte Tete Montoliu hervor für den Be Bop und Paco De Lucia für den Flamenco, es treten in Erscheinung Catalan und Galician Music. Ein paar Namen, ein paar Festivals und aus.

Das Jazzaldia in Donostia, San Sebastian, kann ich von berichten. Vom Festival de Vitoria oder de Terassa oder de Valencia weniger. In Santander war ich auf einem Festival – dort finde ich eine Bühne für klassische Musik – abgesehen davon Barcelona ein mehr oder weniger ganzjähriges Jazzfestival anbietet von Januar bis Oktober.

Jazzaldia in Donostia/San Sebastian, so viel sei verraten: dort lernte ich Wynton Marsalis, Branford Marsalis, Herbie Hancock und Chick Corea kennen, in der Poststelle – die Marsalis Brüder total überdreht und fröhlich heiter, Herbie und Chick schon etwas vorsichtiger – und was ein Konzert – was ein Publikum – seinerzeit Vino Tinto für zwanzig Pfennige das Glas. Soviel zum jugendlichen Leichtsinn.

Zugfahrten kosteten fast nichts und einmal quer rüber von San Sebastian nach Barcelona in weniger als sechs Stunden in einem leeren Zug. Dann hinauf nach Figueras und angesichts der kilometerlangen Schlange vor Salvador Dali die Heimreise über Frankreich antreten, zumal ein übelgelaunter Typ aus München alles besser wusste.

Ein zweites Mal 2012 – mit Melody Gardot, Miles Smiles mit Joey DeFrancesco und Robben Ford, mit Al Di Meola, mit Sharon Jones, mit Neneh Cherry & The Thing – Nils Petter Molvaer, Madeleine Peyroux, die Alabama Shakes, The Wedding Present, die Waterboys, Das Ninety Miles Project – die Mischung machts, für die weniger Jazzbegeisterten die große Bühne mit großen Namen aus Pop und Rock, für die Jazzfreunde mehr als fünf Bühnen. In San Sebastian, Donostia, die wohl österreichischste Stadt in Spanien. Jazz als Importware.

Flamenco und Galicien Music als Exportschlager (?), die Namen sind an einer Hand abzuzählen, vor allem aber Paco De Lucia, Tete Montoliu und Andrea Motis dürften bekannt sein, dann aber wird es schwierig. Und das obwohl die Größen des Jazz viele Querverweise auf spanische Folklore und Lebensart vorlegen, von Miles Davis über Chick Corea und Al Di Meola.

Einmal Schublade, immer Schublade – Paco, Flamenco Stierkampf und Mallorca. Der etwas beschämende Blick auf eine Kulturlandschaft, die sich nicht auf den ersten Blick erschließt.

Einen ausführlicheren Artikel gibt es auf Wikipedia in Spanisch – von den Anfängen des Jazz in Europa mit dem Einsickern des Jazz über Paris und London, dem Einfluss auf Debussy und Ravel, den ersten Standorten des Jazz in Madrid, San Sebastian und Barcelona, später in Valencia und Sevilla oder Santander und Bilbao. Die herausragende Stellung von Tete Montoliu und Paco De Lucia.

Das Auf und Ab zwischen Rezeption, Akzeptanz und Niedergang während des zweiten Weltkriegs, die Auferstehung in Madrid, mit einer interessanten These: Dass der Bebop die Jazzgemeinde aufteilte in intellektuell elitäre Kreise und Amateure, die sich dem Jazz nicht mehr gewachsen sehen, und ausgerechnet aber die Folklore, der Flamenco, die Volkslieder Einkehr in den Jazz hielten und ihn rhythmisch wie klanglich stark prägten und beeinflussten. Ich zitiere in Auszügen ins Deutsche übertragen (sollte es jemand stören, mag er sich bitte melden, ich sehe nirgends, wer den Artikel verfasst hat, er zeugt von großem Wissen und von guter Substanz:)

Leonard Feather schreibt in seiner Encyclopaedia of Jazz: Spanien ist eine Wüste für Jazz. Die Zahl der Musiker von internationaler Bedeutung, ist begrenzt, ja, praktisch auf Tete Montoliu reduziert. Das Panorama hat sich jedoch dahingehend verändert, dass der Jazz in den letzten Jahrzehnten eine Verbindung zu den populären Musiken der spanischen Kultur gefunden hat und mediterrane, Flamenco- oder keltische Klänge einführt.

https://es.wikipedia.org/wiki/Jazz_en_Espa%C3%B1a

Auch hier: Jazz als urbane Tanzmusik, als Foxtrott, Ragtime, Charleston oder Rumba-Habanera und bewahrt dabei formale, rhythmische und instrumentierbare Schemen spanischer wie afrikanischer Vorlieben, als einer der ersten Namen des Spanischen Jazz erscheint Miguel Torné, „der eine ganze Reihe von Instrumenten vorstellte: Scheren, Ventilflöten oder Jazzflöten, Sägen, diatonische Xylophone.“

Jazz Albums Spain Review 2021

Eine erste Hochphase des Jazz erlebten Madrid und Barcelona in den 30igern mit dem Swing und der Gründung des Hot Clubs Barcelona, dem Aufspielen der vielen Swing Orchester von Demon’s Jazz, The Venus Orchestra, dem Melodian’s Orchestra.

Der Hot-Club unterstützte die Herausgabe des Jazz Magazins und einer Radiosendung. Im Sommer 1935 veranstaltete es ein Internationales Jazzfestival, dessen Erfolg so überwältigend war, dass es seine Sponsoren zu einer Wiederholung bewegte. Für die dritte Ausgabe am 29. Januar 1936 wurde der renommierte Saxophonist Benny Carter engagiert. Das Echo der Aktivitäten des Barcelona Hot-Clubs erreichte ganz Katalonien und darüber hinaus, in Bilbao, Valladolid, Madrid und Valencia (wo José Aguilera der Gründer und Präsident des ersten Hot-Clubs in den Jahren 35-36 war (…) Herausragend ist die Arbeit des Tandems Augusto Algueró-Josep Casas Auge, Regisseur und Arrangeur-Pianist.

Der Krieg beendete ein goldenes Zeitalter des Jazz, und zwar nicht nur des Jazz, sondern der gesamten Kultur. Es gab viele Musiker, ganze Orchester, die ins Exil gingen. Die Zensur bemühte sich, die Exzesse früherer Zeiten zu vermeiden. Jazz musste „yas“ geschrieben und die Titel der Lieder ins Spanische transkribiert werden: Bésa me mucho wurde verboten, dann autorisiert und wieder verboten.

Die Zensur ordnete an, allzu schrilles Trompeten zum Schweigen zu bringen und korrigierte die Texte, falls es ihnen an Moral, Autorität oder Ordnung mangelte. Das „Wange an Wange oder Tanz halten“ wurde als schwere Unsittlichkeit verboten.

Ab 1947 kam der Jazz nach Madrid zurück, insbesondere seit Gründung des „Hot Club de Madrid“ im Jahr 1948, der häufig Jam-Sessions organisierte, die Herausgabe von Zeitschriften förderte und mehrere Alben produzierte. In Barcelona wurde in den Jahren 1948-1953 mit Matineen und Jam-Sessions das neue goldene Zeitalter des Jazz eingeläutet. Jazzmusiker, Rumberos und Flamencos koexistierten auf derselben Bühne. Diese Sessions und insbesondere die Anwesenheit von Don Byas beeinflussten Musiker wie Tete Montoliu, der damals seine Karriere begann. Andere prominente Musiker dieser Zeit waren Sebastián Albalat, Nummer eins unter Barcelonas Saxophonisten.

Der Einfluss des Be-Bop schließlich erzeugte eine Trennung unter den Fans und machte den Jazz zum Privileg einiger weniger kultivierter Geister. Hinzu kam die zunehmende Besuchsfrequenz amerikanischer Jazzmusiker, die die fragile Szene der einheimischen Amateure zu sehr sättigte, statt sie zu motivieren.

1959 dann die Eröffnung des legendären Jamboree Club in Barcelona in einem Keller der Plaza Real. Musiker von Rang und Namen wie Ornette Coleman, Lee Konitz, Chet Baker, Dexter Gordon bespielten in den sechziger Jahren diesen Club. Ornette Colemans Trio-Auftritte mit Tete Montoliu und Schlagzeuger Billy Brooks wurden von Kritikern als intellektuelles Ereignis gefeiert.

Später öffneten nach und nach weitere historische Clubs, die ihre Türen jedoch zu schnell wieder schlossen, um einheimische Musiker und Musikerinnen dauerhaft zu binden. Der „Whiskey Jazz Club“ in Madrid hat am längsten überlebt, wenn auch mit Veränderungen. Viele internationale Künstler wie Dexter Gordon, Lee Konitz, Paul Bley, Donald Byrd haben den „Whisky Jazz Club“ der ersten Periode durchlaufen. Vor allem diente er als Bühne für einige junge Musikern, sich zu beweisen. Die bekanntesten von ihnen: Tete Montoliu, Pedro Iturralde, Enrique Llácer „Regolí“, Vlady Bas und Juan Carlos Calderón.

Whisky Jazz Club und Jamboree waren nicht nur Schaufenster für Jazz, sondern auch Ersatz für Schulstätten oder Universitäten, in der eine Generation von Jazzern herangebildet wurde: Herausragend sicherlich Tete Montoliu, „ein subtiler Pianist, der sich in Zeit, Ort und sogar Hautfarbe geirrt zu haben scheint“.

Juan Carlos Calderón, ein in Santander geborener Pianist, wurde regelmäßiger Begleiter vorbeiziehender nordamerikanischer Persönlichkeiten, Calderon war der anerkannteste Arrangeur Spaniens und leitete eine Bigband, mit der er eins der wichtigsten Alben des spanischen Jazz, Bloque 6, aufnahm.

Weiter Protagonisten: Saxophonist Vladimiro Bas, der einzige Spanier, der mit Louis Armstrong gespielt hat. Der Schlagzeuger Enrique Llácer, „Regolí“, war bis weit in die 1980er Jahre aktiv und einer der Promoter der berühmtesten spanischen Dixieland-Band, der 1967 in Madrid gegründeten „Canal Street Jazz Band“. Posaunist James Kashishian, der nordamerikanische Kornettist Jeff Hughes und der spanische Pianist Fernando Sobrino.

José Chenoll oder Sigfrido Vidaurreta, Posaunisten; Pianisten wie Manuel Gas oder der in Madrid lebende Franzose Jean Luc Vallet; Trompeter wie José Luis Medrano oder Arturo Fornés; Joan Miró, Vibraphonistin; Carlos Casasnovas und Rafael de la Vega, Kontrabässe; oder Pepe Nieto, Schlagzeug.

1966 sollte die weitere Entwicklung des Jazz in Spanien markieren. Im Januar traten Duke Ellington und Ella Fitzgerald zum ersten Mal in Barcelona im Palacio de la Música auf. Unmittelbar danach wurden das San Sebastián Jazz Festival und im Oktober das Barcelona Jazz Festival aus der Taufe gehoben.

Abgesehen von den Hot-Clubs von Barcelona und Madrid war der Sevillaner der mit der höchsten Lautstärke; Es gab sie auch in Granada (wo Stan Getz eine Zeitlang in Almuñecar lebte) und in Valladolid. Der Hot Club arbeitete in Valencia und der Drink Club in Santander. Es gab auch andere wichtige Clubs wie „Balboa Jazz“ oder „Bourbon Street“ in Madrid; „La Casa del Loco“ in Bilbao; „Indigo“ in Palma de Mallorca; oder „Club 28″ in Las Palmas de Gran Canaria.“

https://es.wikipedia.org/wiki/Jazz_en_Espa%C3%B1a

Jazz Albums Spain Review 2021

Es folgt ein Abschnitt des Abklingens und des Niedergangs des Jazz in Spanien, der nur mittels neu gegründeten Akademien abgefangen werden konnte, die einstigen Vorzeigeclubs in Barcelona und Madrid verwahrlosten, ohne dass sich jemand dessen annahm. 1978 nahm die Aula de Música Moderna y Jazz in Barcelona ihren Betrieb auf, zwei Jahre später folgte Taller de Músics.

Nach jenen Musikern, die man die Jamboree-Whiskey Jazz Generation nennen könnte, richteten sich die Augen der jungen Musiker auf andere Musikstile und traten voll in die 80er ein, eine Zeit der großen Fülle von Gruppen, Solisten und Ideen. Valencia wird plötzlich Hauptstadt der Musik in Spanien in Bezug auf die Anzahl und Qualität der Musiker, Fans und Kritiker. SChon werden erst Stimmen laut, Valencia sei die Jazzhauptstadt des Landes.

Musiker wie Perico Sambeat (sax), Toni Belenguer (tromb), David Pastor (tp), Ramón Cardo (sax), Ximo Tébar (g), Jesús Santandreu (sax), Javier Vercher (sax), Albert Sanz (p) kommen aus Valencia. Wenn Valencia ein konsolidierter Wert für Jazz an sich ist, so war Andalusien zu dieser Zeit eine Art autonome Gemeinschaft, in der die Zahl der Anhänger am stärksten wuchs.

Festivals oder Konzertreihen in Sevilla, Malaga, am Granada Jazz Festival, am Jazz Festival in Almería und sogar in Jaén, mit Jazzclubs, erzielten große Wirkung. Aus dem Andalusischen kamen Tito Alcedo (g) und Nono García (g), Chano Domínguez (p) und Henry Vincent (p), Julián Sánchez (tp), Pedro Cortejosa (sax), Francisco Posé (b) und Celia Mur (voc).

Saxophonisten wie Joan Albert, Víctor de Diego, Xavier Figuerola oder Javier Garayalde; Trompeter wie Josep María Farrás; Pianisten wie Albert Bover und Iñaki Salvador; Kontrabassisten wie Javier Colina, Horacio Fumero oder Miguel Ángel Chastang; Gitarristen wie José Luis Gámez oder Ángel Rubio und Schlagzeuger wie Carlos Carli, Marc Miralta oder Guillermo McGill. Zu berücksichtigen ist auch eine große Gruppe kubanischer Musiker, die sich in der spanischen Szene niedergelassen haben, wie der Trompeter Manuel Machado, die Saxophonisten Nardy Castellini und Rafael Garcés oder der Perkussionist Moisés Porro.

Unter den Musikern, die das Experimentieren oder die Wege des Jazzrock und all seine nachfolgenden elektronischen Entwicklungen bevorzugt haben, sind die Saxophonisten Valentín Álvarez, Javier Paxarino und Wade Matthews, die Kontrabassisten Baldo Martínez und Zé Eduardo, der Gitarrist Max Sunyer und mehr oder weniger stabile Gruppen wie Pegasus, Clónicos, Zyklus etc. Herausragend sind auch der Schlagzeuger Jordi Rossy, der mit Paquito de Rivera und Brad Mehldau gespielt hat; der Pianist Chano Domínguez, mit George Mraz und Jeff Ballard auf seinem neuesten Album, oder Ignasi Terraza, der es mit Gregory Hutchinson und Pierre Boussaguet geschafft hat.

Wenn wir von der internationalen Ausstrahlung unserer Musiker sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass Carles Benavent über ein Jahr Bassist der Chick Corea Gruppe war und der Anspruch des Bostoner Pianisten an seine Musiker bekannt ist. Benavent hat mit Corea zwei Alben aufgenommen (The Jobourg Sessions und Touchtone). Jorge Pardo und Carlos Benavent haben nach ihren „Flamencos en New York“ auch andere internationale Erfahrungen gemacht: Sie gründeten mit Gil Goldstein, Alex Acuña, Don Alias, Mino Cinelu und Wolfgang Muthspiel die Gruppe Zebra Coast. Das Septett trat bei verschiedenen Gelegenheiten in New Yorker Clubs (Blue Note, Village Vanguard, Sweet Basil) mit bemerkenswertem Erfolg auf.

Die neue Generation mit aufstrebenden jungen Leuten und großen Talenten wie den Pianisten Marco Mezquida, Alberto Palau; die Saxophonisten Ernesto Aurignac, Enrique Oliver, Vicent Macián, Víctor Jiménez, Borja Baixauli; die Bassisten Dee Jay Foster, Mattew Baker, Rubén Carles, Tom Warburton; die Trompeter Félix Rossy, Voro García, Pepe Zaragoza; Schlagzeuger Borja Barrueta, Ramón Prats, Jago Fernández, Igor Tavan, Roger Gutiérrez, Santi Colomer, Guillém Arnedo; die Posaunisten Vicent Pérez, Paco Soler; der Gitarrist Jaume Llombart, Iván Cebrián; die Sängerinnen Celeste Alias, Lupe Azcano, Andrea Motis, Noa Lur

Im Jahr 2011 werden in der Dokumentation „Jazz in Spain“ [7] der Produktionsfirma „14 pies“ für den Fernsehsender Canal de Historia die Zeugnisse einiger spanischer Jazzmusiker und Kritiker gesammelt, mit einigen historischen Dokumenten dieser Musik in Spanien

https://es.wikipedia.org/wiki/Jazz_en_Espa%C3%B1a

Warum ich das anführe? Nun: Spanien, Paco De Lucia, Flamenco, Stierkampf, Mallorca. Stell dir vor. So einfach war und ist das nämlich nicht. Und wenn ich so auf die Neuerscheinungen blicke, wird mir klamm ums Herz. Auch die Festivals dürften in diesen Pandemiezeiten nicht einfach so über die Runden kommen. So viel sei verraten: Die Festivals, die ich in Spanien erleben durfte, gehörten zu den interessantesten und vielseitigsten, die ich besucht habe. Danke an die Gastfreundschaft Spaniens. Und hoffentlich stehen wir 2022 etwas besser da. in Barcelona, San Sebastian, Valencia, Madrid und Sevilla.

Jazz Albums Spain Review 2021

Albert Sanz Javier Colina – Sinha – Albert Sanz (p), Javier Colina (b)

Albert Sanz – Website

Albert Sanz & Javier Colina „CRAVO E CANELA“

Ignasi TerrazaIntimate Conversations With Andrea Motis, Scott Hamilton & Andonio Serrano Ignasi Terraza (p), Andrea Motis (tp), Scott Hamilton (sax), Antonio Serrano (harm)

Ignasi Terraza – Referenz masjazzdigital

ignas terraza
Intimate Conversations Teaser

Carolina Alabau – Elia Bastida Meraki – Carolina Alabau (p) (voc), Elia Bastida (vio) (voc)

Referenz Label

Carme Canela – Jurandir Santana – Celebrating „La Fusa“ Carme Canela (voc) – Jurandir Sanatana (g)
Carme Canela Website

Carme Canela & Jurandir Santana – Celebrating La Fusa

Alex Conde – Descarga for Bud – Alex Conde (p), John Santos (perc), Jeff Chambers (b), Colin Douglas (dr)

Haborym

Èlia Bastida meets Scott Hamilton & John Chamorro Trio Èlia Bastida (vio), Scott Hamilton (sax), Joan Chamorro (b), Joan Monné (p), Arnau Julià (dr)

Èlia Bastida Website

Awful Lonely

Chema Penalver Big Band „Mode on“ Manolo Díaz (tp), Toni Porcel (tp), Juan Moscardó (tp), Adolfo Cebreiro (tp), Javier Llopis (tromb), Carlos Valls (tromb), José Javier Oliver (tromb), Fran Conde (sax), Celso Sorribes (sax), Rafa Palomar (sax), Iván Pitarch (sax), Inma Martínez (sax), Natxo Navarro (b), Dani Fernández (b), Cayetano Balfagón (p), Manel Chust (perc), Jesús Gallardo (dr), Chema Peñalver (cl)

Pasquale Stafano Trio | Sparks – Enja Records 

Lluc Casares – Septet – Pol Omedes (tp), Irene Reig (sax), Alba Pujals (tromb), Xavi Torres (p), Pau Sala (b), Joan Casares (dr), Lluc Casares (sax) and arrangement

Lluc Casares Bandcamp Jazz Views Referenz

I’ll Let You Know (Cedar Walton)

Jorge Rossy – Robert Landfermann Jeff Ballard – Puerta – Jorge Rossy (vib), Robert Landfermann (sax), Jeff Ballard (dr)

Jorge Rossy Website

Post-Catholic Waltz

Reminiszenz vor Paco De Lucia und Verneigung – Paco De Lucia – En Vivo Conciertos Live in Spain 2010 – Alain Pérez (b), Antonio Serrano (harm), Israel Sárez „Paraña“ (perc), David Maldonado (voc), Juan Rafael Cortes (voc), Paco De Lucia (g), Antonio Sánchez (g), Palmas David de Jacoba (voc), Palmas Antonion Fernández Montoya „Farruco“ (voc)

Paco de Lucía – Live at the 31st Leverkusener Jazzstage 2010

Ester Andujar (voc), Juan d’Anyelica (g), Paloma Berganza (voc), Alberto Conde (p), Chano Domínguez (p), Ramón Evaristo (vio), Pedro Iturralde (sax), Tete Montoliu (p), Jorge Pardo (sax), Oscar Peñas (g), Alberto Porro Carmona (sax), Mario Rossi (b), Jorge Rossy (dr), Perico Sambeat (sax), Ximo Tebar (g), Ignasi Terraza (p), Jorge Pardo (harm), Carmen Paris (voc), Perico Sambeat (sax),

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Clemens Verhooven

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