Florian Arbenz – Conversation #1: Condensed

Florian Arbenz Conversation Condensed : Conversation #1 Ein großartiger Kommunikator: Florian Arbenz, Schlagzeuger aus der Schweiz – bekannt durch das Trio VEIN in Zusammenarbeit mit Greg Osby und Dave Liebmann, die letzten Veröffentlichungen stammen aus 2020, da ist zum einen „Convergence“ im Sextett mit Trompeter Jorge Vistal und Tenor Saxophonist Maikel Vistal, dem Gittaristen Nelson Veras aus Brasilien, dem englischen Vibraphonisten Jim Hart and dem aus Australien stammenden Bassisten Rafael Jerjen.

Florian Arbenz Conversation Condensed Reflections of the Eternal Line

Da ist zum anderen aus dem gleichen Jahr die Duo Aufnahme Reflections of the Eternal Line mit Greg Osby. Eine Orientierung entlang der Bilder einer Ausstellung von Mussorgsky, inspiriert von einer Reihe von Gemälden des Künstlers Stephan Spicher, in dessen Werkstatt die Aufnahmesitzungen stattfanden. Eine Plattform – zum Gedankenaustausch, als Raum zur Ausstellung, wo die verschiedenen Ansätze und Ansprüche von Klangfarben und rhythmischen Ansagen aufeinander stoßen und miteinander zu interagieren beginnen. Mehr dazu auf Bandcamp. Das Schlagzeugspiel von Florian Arbenz und das Saxophon von Greg Osby lassen sich auf die Formel bringen „eine Faszination von Linien, die sich von Zeit zu Zeit kreuzen und neue Farblinien erzeugen, ein starker, spannungs- und abwechslungsreicher Ausdruck für Inspiration und Interaktion.“

Florian Arbenz Conversation Condensed ein Zwölf-Alben-Projekt mit dem Obertitel Conversation

Nun beabsichtigt er ein Zwölf-Alben-Projekt mit dem Obertitel Conversation, das erste Album #1 erschienen 23. April 2021, exklusiv auf Bandcamp. Wie schon für Convergence steht wieder die Plattform im Vordergrund, die „offen ist und Musiker willkommen heißt, die einen spontanen Austausch wollen“ – das Spannungsfeld zwischen all den unterschiedlichen Kulturen, aus denen sie kommen zu einer spontanen Unterhaltung zusammenzuführen – in Conversation #1 eine Triositzung mit Trompete, Gitarre und Schlagzeug. Ein wunderbarer Opener für die neue Serie.

Jazz auf sehr anspruchsvollem und hohem Niveau, in nachvollziehbarer Komplexität, weil das Schlagzeugspiel von Arbenz viele eigene Klangobjekte erzeugt, weder Trompete noch Gitarre wollen entweichen, sondern jeder für sich beim anderen bleiben, gut herauszuhören in Race Face – da treibt etwas voran, von dem du glaubst, es sei ein Bass – über ihm thront eine Trompete, die ihre eigenen Assoziationen zum vorgegebenen Tempo hat, ein schönes Beispiel für sich „nicht aus den Augen verlieren“, ein Umkreisen, Einkreisen und Umspielen, ein aufeinander Warten – fast schon tänzelnd. Die Aufnahme trägt in sich so viele Klangbilder und Facetten, sie ist gleich ein zweites, ein drittes Mal zu hören – die Unterhaltung so unterschiedlicher Stimmen können sich nun gerne rumsprechen.



Ralf Dombrowski auf Jazzthing: "Arbenz knüpft als Schlagwerker Netze, mal rhythmisch, mal textural räumlich, mit trockenem, stellenweise um Gongs und Percussion ergänztem Sound." 
Ein weiteres Projekt von Florian Arbenz ist sein schon angedeutes Trio Vein - mehr dazu hier: 

Was kann dir besseres passieren, als eine Aufnahme gleich nochmal hören zu wollen – und nochmal. Inzwischen erschienen: Conversations #2 und Conversations #3 – von beeindruckender Brillanz.

Schlagzeug Florian Arbenz – Trompete Hermon Mehari – Gitarre Nelson Veras

– Erscheinungsdatum 23. April 2021 – Exklusiv Vetrieb auf Bandcamp – Der Erlös aus den Einnahmen kommt dem Gesamtprojekt Conversation #1 bis #12 zugute, das Florian Arbenz in Eigenregie auf die Beine gestellt hat! Hut ab!

Gerne verlinke ich auch auf meine Berlin Abteilung A-Z. Eine alphabetische Aufstellung vieler Musikerinnen und Musiker aus Berlin. Sicher nicht vollständig, ein Anfang aber ist gemacht.

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