Virtuos, reflektiert, folgenlos: Jazz im Jahr der globalen Zumutungen
Aus der Ferne betrachtet war 2025 ein gutes Jahr für den Jazz. Die Zahl hochklassiger Veröffentlichungen ist beachtlich, stilistisch zeigt sich das Feld so offen wie selten: avancierte Improvisationsmusik aus New York, elegante Produktionen aus Europa mit einer vitalen britischen Szene zwischen Groove, Elektronik und Kammerjazz sowie eine selbstbewusste deutsche Landschaft von Bigband bis Avantgarde. Und doch entstehen – bei aller musikalischen Qualität – Fragen.
Europa als kreatives Zentrum
Auffällig ist zunächst die Verschiebung der Gewichte. Während der US-amerikanische Jazz sich offenbar in traditionsbewusstem Habitus gefällt und sicherlich höchst virtuosen Jazz hervorbringt, aber doch sehr häufig im Kaffeehaus zu sitzen scheint und es schwer wird, die Unterschiede zwischen Cool, Hard oder Bebop ausfindig zu machen, das Experiment noch immer in New York angesiedelt zu sein scheint, während sich der Trumpismus breitmacht als Konservatismus im Sinn des Konservierens – obwohl ausgerechnet der Trumpismus die Unverschämtheit und lose Lippe vorlebt, die auch dem Jazz nachgesagt wird, oder noch plakativer: einer rebellischen Art wie in den Siebzigern mit Jimi Hendrix, Janis Joplin oder John Mayall folgt, auf den Jazz übertragen: Nicht Taylor Swift sondern Cecil Taylor könnte Maßstab sein.
Da behauptet manch einer nun auch: das ästhetische Schwergewicht liege in Europa, und kann diese These aber schwer untermauern, wo nämlich behauptet wird, der europäische Jazz wirke oft reflektierter und weniger auf Virtuosität als auf Haltung und Form konzentriert, wird im Detail und in der Tiefe der Sache erkennbar, dass dem nur oberflächlich so ist, vieles von dem, was nämlich Antwort zu sein scheint auf gesellschaftliche Fragen, stellt sich heraus als technische Finesse oder raffiniertes Understatement oder als Folge des eigenen Geschäftsmodells. Auf der Straße angesprochen, antwortete mir Alexander von Schlippenbach: diese Zeiten sind eigentlich die besten Zeiten für den Jazz. Das adjektiv eigentlich sagt es schon: im Kern unserer Zeit wäre der Jazz weit vorn, trotzdem scheint ihn etwas zu bremsen, zu stoppen, ihn sich selbst zu überlassen.
Auch kann man nicht mehr von einem Zentrum des Jazz sprechen oder von einer rein amerikanischen Disziplin, oder etwa von der europäischen Jazzemanzipation, das eine bedingt jedoch das andere und die Frage nach der Widerständigkeit des Jazz stellt sich von Neuem. Gibt es eine Qualität im Jazz, wenn sie reibungslos sein will, oder ruft erst Qualitatives Reibung hervor? Wie lassen sich die unterschiedlichen Projekte von Mary Halvorson, Julia Hülsmann, Nels Cline oder Wolfgang Muthspiel und James Brandon Lewis oder Silke Eberhard kontextualisieren, wo sie doch jede für sich sprechen und stehen – wer spricht noch von Referenzen und ihren Modellen, wer von Klangkultur oder Komposition oder gar von einer kollektiven Intelligenz – das paraphrasiert sich von selbst. Sobald die Namen sich aus dem Kontext herausbewegen und ihren eigenen Klartext sprechen.
Den Kreis etwas enger gefasst, kommen wir auf die deutsche Jazzszene zu sprechen, die noch immer mehr oder weniger zwei urbane Magnetfelder zu haben scheint, Köln und Berlin, hier und da meldet sich Hamburg, dann wird es Burghausen oder Schaffhausen oder Moers und Peitz – wie du es auch drehst und wendest, es kommen bald die Verwandten und Bekannten, schon hörst du sie von ihren Communities schwärmen – in Moabit oder in Stuttgart, in Leipzig, in Neukölln. Das Provinzielle zu überwinden heißt, es schätzen zu lernen, schon siehst du sie nie wieder. Kommt das nächste BigBand Projekt, schon haben wir es mit der Antwort auf die Frage des zu Speziellen oder Intellektuellen oder Differenzierten: die Reprovinzialisierung oder Rekollektivierung stehen sich gegenüber wie Freejazz zu traditionellem Jazz – die Frage entsteht:
War das schon alles?
So überzeugend viele Alben klingen – sie bleiben nicht selten unpolitisch, das Politische selbst wird oft abgetan als du weißt ja was los ist – du bist doch informiert – dazu kann und will man nichts mehr sagen – und und und – aber gerade dazu müsste man was sagen: im existenziellen Sinn. In einem Jahr, in dem der Krieg in der Ukraine weiter eskaliert, die USA innenpolitisch wie gesellschaftlich tief gespalten sind und der Nahostkonflikt weltweit polarisiert, wirkt ein Großteil der Jazzproduktionen wie ästhetisch abgeschirmt.
Historisch war Jazz immer mehr als nur Klang: eine Musik der Positionierung, des Widerstands, der sozialen Realität. Von Charles Mingus bis Max Roach, von Carla Bley bis zum AACM – Jazz war selten neutral. Umso auffälliger ist 2025 das Fehlen klarer musikalischer Stimmen, die sich hörbar, riskofreudig, auch unbequem zu den globalen Verwerfungen verhalten.
Moralische Lautstärke – musikalische Stille.
Zwar äußern sich einzelne Künstlerinnen und Künstler verbal oder in Begleittexten, besonders aus dem kritischen Spektrum, oft mit scharfer Wortwahl gegen Israel – teils bis hin zu problematischen, stark vereinfachenden Genozid-Narrativen. Selbstkritik bleibt dabei selbstredend ohne Ausdruck. Auch musikalisch bleibt davon erstaunlich wenig übrig. Protest findet in Statements statt, selten in der Musik selbst. Klanglich bleibt vieles abstrakt, symbolisch, ausweichend.
Die wenigen explizit politischen Ansätze – etwa aus der New Yorker Avantgarde – wirken dabei wie von der Insel: ästhetisch interessant, aber sozial kaum anschlussfähig. Ein bisschen Noise, ein bisschen Free Jazz, ein bisschen Dekonstruktion – das allein reicht nicht mehr aus, um reale politische Dringlichkeit abzubilden.
Jazz zwischen Komfortzone und Verantwortung
Vielleicht liegt genau hier die Leerstelle des Jazzjahres 2025: Nicht im Mangel an Qualität, sondern im Mangel an Risiko. Viele Produktionen sind brillant, durchdacht, perfekt produziert – aber sie vermeiden Konfrontation. Der Jazz scheint sich zunehmend in einer komfortablen kulturellen Nische eingerichtet zu haben, besonders in Europa, wo institutionelle Absicherung auch ästhetische Vorsicht begünstigt.
Das ist kein Vorwurf an einzelne Musikerinnen oder Musiker, sondern eine Beobachtung: Eine Kunstform, die sich ihrer Geschichte bewusst ist, müsste sich heute stärker fragen, wie Klang wieder Haltung transportieren kann, ohne dabei flach oder platt zu werden – und ohne sich hinter Abstraktionen zu verstecken.
Fazit
2025 war ein starkes Jahr für den Jazz – zugleich war es ein Jahr, in dem Jazz als gesellschaftliche Stimme erstaunlich leise blieb. Zwischen exzellenter Form und fehlender Reibung öffnet sich eine Lücke, die nicht mit Avantgarde-Gesten allein zu schließen ist. Was fehlt, sind nicht noch mehr gute Alben – sondern Musik, die wieder etwas aufs Spiel setzt.
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Hier nun Auszüge aus einer Liste von Alben, es waren gesichtet mehr als 500 Aufnahmen, die vielleicht besten, vielleicht interessantesten, vielleicht humorvollsten, vielleicht aussagekräftigsten, es sind dies die besten Jazz-Alben des Jahres 2025, basierend auf Kritiker- und Fanlisten, Fachseiten und Community-Empfehlungen aus dem Jahr (in keiner bestimmten Reihenfolge). Sie deckt ein breites Spektrum an Stilen ab – von modernem Avant-Jazz über Jazz-Fusion bis zu traditionelleren Sessions:

von Patricia Brennan
Modney – violin
Pala Garcia – violin
Kyle Armbrust – viola
Michael Nicolas – cello
Sylvie Courvoisier – piano
Miles Okazaki – guitar
Kim Cass – bass
John Hollenbeck – drums and percussion
Arktureye – electronics
Patricia Brennan – vibraphone with electronics, marimba
Eli Greenhoe – conductor

Yvonne Moriel – saxophone, Raphael Vorraber – drums, Stephanie Weniger – piano, moogs, Lorenz Widauer -trumpet, Tobias Meissl – vibraphone, Vincent Pongrácz – bassclarinet
yvonnemoriel

von Laura Jurd
Laura Jurd – Trompete & Komposition
Martin Green – Akkordeon (bekannt aus der Folk-Band Lau)
Ultan O’Brien – Violine & Viola (irischer Musiker mit starkem Folk-Hintergrund)
Ruth Goller – Bass (Österreicherin mit avantgardistischem Ansatz)
Corrie Dick – Schlagzeug (schottischer Musiker, bekannt aus der Band Dinosaur)

von Rodrigo Amado & Chris Corsano
Rodrigo Amado – tenor saxophone
Chris Corsano – drums

von Joe Hertenstein Trio featuring Michael Moore and Michael Formanek with special guest Ray Anderson
Ray Anderson – trombone
Michael Moore – alto saxophone and clarinet
Michael Formanek – bass
Joe Hertenstein – drums

von SILKE EBERHARD TRIO with Jan Roder and Kay Lübke
Silke Eberhard: Alto Saxophone
Jan Roder: Bass
Kay Lübke: Drums

von Adam O’Farrill
Adam O’Farrill – trumpet & flugelhorn
Mary Halvorson – guitar
Patricia Brennan – vibraphone
David Leon – alto saxophone & flute
Kevin Sun – tenor saxophone & clarinet
Kalun Leung – trombone & euphonium
Tyrone Allen II – double bass
Tomas Fujiwara – drums

by JAMES BRANDON LEWIS QUARTET with Aruán Ortiz, Brad Jones and Chad Taylor

von CALAMITE
Mathilde Vendramin – main vocals + fx
Helena Montag – flute + fx + vocals
Paul Lapp – bass + synths + fx + vocals
Leon Griese – drums + fx

Julia Hülsmann Quartet
Julia Hülsmann – piano
Uli Kempendorff – saxophone
Marc Muellbauer – bass
Heinrich Köbberling -drums
Hildegunn Øiseth – trumpet
ECM

by Ches Smith
Ches Smith – drums, vibes, electronics
Mary Halvorson – guitar (right channel)
Liberty Ellman – guitar (left channel)
Nick Dunston – bass, electronics

by Billy Mohler

Nels Cline guitar
Ingrid Laubrock saxophone Chris Lightcap bass
Tom Rainey drums

von Phil Donkin – Double Bass
James Maddren – Drums
Clara Vetter – Piano
Felix Hauptmann – Fender Rhodes and Synths
Evi Filippou – Vibraphone
Theresia Philipp – Alto Saxophone
Jeremy Viner – Tenor Saxophone
Bastian Stein – Trumpet

by Alex Koo

Bob James, Dave Koz
justusalbum.com/story

by Michael Wollny

by Sun-Mi Hong
Top 25 Jazz-Alben 2025 USA Sammlung OpenAI
1. Mary Halvorson – About Ghosts – eines der meistgelobten Jazz-Alben des Jahres, innovativ und experimentell. (My Favorite DJNC)
2. Branford Marsalis Quartet – Belonging – Neuinterpretation eines Klassikers. (Wikipedia)
3. Brad Mehldau – Ride into the Sun – klanglich reich und inspiriert von Songwriter-Repertoire. (Wikipedia)
4. Nels Cline – Consentrik Quartet – vielseitig, post-bop-inspiriert, stark improvisiert. (Wikipedia)
5. Joshua Redman – Words Fall Short – kraftvolle Saxperformance mit frischer Quartettbesetzung. (Wikipedia)
6. Vijay Iyer & Wadada Leo Smith – Defiant Life – Duo-Meisterwerk mit tiefem Ausdruck. (Wikipedia)
7. Cosmic Ear – Traces – genreübergreifender Jazz-Weltmusik-Mix. (Wikipedia)
8. Charles Lloyd – Figure in Blue – elegantes Spätwerk mit starker Band. (Jazz Artistry Now)
9. Ambrose Akinmusire – Honey from a Winter Stone – introspektiv und spannend. (Jazz Artistry Now)
10. Cécile McLorin Salvant – Oh Snap – stimmlich und stilistisch brillant. (Jazz Artistry Now)
11. Brandee Younger – Gadabout Season – Harfenzentrierter Jazz mit Persönlichem. (Jazz Artistry Now)
12. John Scofield & Dave Holland – Memories of Home – Gitarren- und Basskunst. (Best of Jazz)
13. Lao Dan & Vasco Trilla – New Species – Duo-Exploration. (Best of Jazz)
14. Sylvie Courvoisier & Mary Halvorson – Bone Bells – Duo-Improvisation der Extraklasse. (Best of Jazz)
15. Isaiah Collier, William Hooker & William Parker – The Ancients – kraftvoller Trio-Jazz. (Best of Jazz)
16. Satoko Fujii’s This is It! – Message – intensives avant-japanisches Jazz-Quartett. (Best of Jazz)
17. Linda May Han Oh / Ambrose Akinmusire / Tyshawn Sorey – Strange Heavens – genreüberschreitende Zusammenarbeit. (Best of Jazz)
18. James Brandon Lewis Quartet – Abstraction Is Deliverance – emotional kraftvoll. (Reddit)
19. Ches Smith – Clone Row – experimentell und kühn. (Reddit)
20. Chicago Underground Duo – Hyperglyph – Elektronik trifft Freie Improvisation. (Reddit)
21. Damon Locks – List of Demands – genreübergreifend mit politischem Impetus. (Reddit)
22. Myra Melford / Formanek / Smith – Splash – lebendige Trio-Interaktionen. (Reddit)
23. Peter Evans / Petter Eldh – Jazz Fest – energiegeladenes Duospiel. (Reddit)
24. John Patitucci – Spirit Fall – Bass-Meisterwerk mit starken Momenten. (Reddit)
25. Amina Claudine Myers – Solace of the Mind – tief empfunden und reich strukturiert. (Jazz Artistry Now)
Top 25 Jazz-Alben 2025 EU Sammlung OpenAI
eine Liste der 25 besten Jazz-Alben des Jahres 2025 von europäischen Künstlerinnen oder Projekten* (also überwiegend Musizierende mit *prägnant europäischem Background bzw. Projekten, die im europäischen Jazzkontext stehen). Diese Zusammenstellung basiert auf mehreren europäischen Jazz-Jahrescharts, Fachseiten und Kritik-Auswertungen (u. a. Eurojazz Rankings und Jazzmagazine). (marlbank)
1. Chris Minh Doky & The Nomads – New Beginnings – Modernes Jazz-Rock/Eurojazz-Projekt mit europäischen und internationalen Solisten.
2. Gabi Hartmann – La Femme Aux Yeux de Sel – Deutsche Saxophonistin mit starkem melodischem und emotionalem Ausdruck.
3. Alex Koo – Blame It On My Chromosomes Belgisch-europäische Stimme im kreativen Jazz.
4. Julia Hülsmann Quartet – Under the Surface – Deutsches ECM-Quartett mit lyrischem und tiefgründigem Klang.
5. Wolfgang Muthspiel – Tokyo – Österreichischer Gitarrist mit ECM-Produktion; europäische Jazzästhetik pur.
6. Robin Verheyen – Liftoff – Belgisch-luxemburgischer Saxophonist mit sehr persönlichem Sound.
7. Eleonora Strino Quartet – Matilde – Italienisches Quartett mit frischem, improvisationsstarkem Jazz.
8. Lukas DeRungs – Wake – Europäisches Jazz-Projekt mit moderner Trio- bzw. Quartett-Musik.
9. Frederik Köster / NDR Bigband – K on the Shore – Europäische Bigband-Arbeit mit Trompeter/Komponist Frederik Köster.
10 . Kasper Rietkerk – The Happy Worrier – Niederländischer Bassist mit eigenständigem, melodischem Jazz.
Weitere bemerkenswerte europäische Jazz-Alben 2025
11. Paolo Fresu / Richard Galliano / Jan Lundgren – Mare Nostrum IV – Mediterraner, eleganter Jazz, oft als europäischer Sound klassifiziert. (couleursjazz.fr)
12. Emma Rawicz & Gwilym Simcock – Big Visit – Britisches Duo mit frischem, aufregendem Jazz.
13. Michael Wollny Trio – Living Ghosts (Live) – Starker europäischer Piano-Trio-Beitrag (DE-Szene).
14. Sinne Eeg & Jacob Christoffersen – Shikiori – Britisch/dänische Zusammenarbeit mit lyrischer Tiefe.
15. Jokers – Live at Bimhuis – Live-Aufnahme im legendären holländischen Jazzclub.
16. Mikkel Ploug – Lento – Dänischer Saxophonist mit kontemplativem Sound.
17. Johanna Summer – Upright – Italienische Bassistin mit Focus auf traditionellem und modernem Jazz.
18. Chris Minh Doky – The Sniper
Ein zweites stark besprochenes Projekt des europäischen Leaders.
19. Kassé Mady Diabaté / Da Kali – Bagola (im Jazz-kontext oft als Jazz/World-Jazz gehört) – Afrikanische Wurzeln, viel Airplay in Europa. (jazzthing.de)
20. Brìghde Chaimbeul – Sunwise (Crossover aus Folk & Jazz kontextiert) -. Airplay-Hit in Europa, stark traditionelle Wurzeln.
Bonus – European Jazz-Grenzgänger / internationale Kollaborationen mit stark europäischer Beteiligung
21. Nala Sinephro – Endlessness – Belgisch-karibische Kreativkünstlerin (Ambient/Avant-Jazz). (Wikipedia)
22. Roberto Magris & Europlane for Jazz – Freedom Is Peace – österreichisches Ensemble. (Wikipedia)
23. Moses Yoofee Trio – MYT – Berliner Avant/Fusion-Jazz (Live-Hype 2025). (theguardian.com)
24. Oscar Jerome – The Fork – Britischer Jazz/Neo-Jazz-Fusion (Jazz + Funk + Hip-Hop Elemente) – teils in europäischen Jahrescharts genannt. (lemonde.fr)
Top 25 Jazz-Alben 2025 Deutschland Sammlung OpenAI (Deutscher Jazzpreis)
1. Julia Hülsmann – Under the Surface – Intime, introspektive ECM-Produktion der deutschen Pianistin mit ihrem Quartett (inkl. Uli Kempendorff). (jerryjazzmusician.com)
2. Max Treutner – Zen Garden – Debütalbum des jungen deutschen Saxophonisten mit starkem melodischen Jazz-Drive.
3. Sebastian Sternal & HR Big Band – Turning Point – Große Bigband-Arrangements und brillante Performance aus Frankfurt.
4. Stefan Schultze / Peter Ehwald / Tom Rainey – Public Radio – Freie Improvisationen und kreatives Trio-Jazz auf Jazzwerkstatt. (Wikipedia)
5. Silke Eberhard Trio – Being-a-Ning – Saxophonzentrierter Kammer-Jazz des Trios mit deutscher Stimmführung. (Wikipedia)
6. Darius Heid – Funkstille – Doppelalbum mit zeitgenössischer, improvisierter Musik und experimentellen Elementen. (Wikipedia)
7. Moses Yoofee Trio – MYT – Energiegeladener, groove-orientierter Jazz mit Hip-Hop-Einflüssen aus Berlin (Debütalbum). (The Guardian)
8. Muriel Grossmann – Breakthrough – Stark besprochene Veröffentlichung einer der spannendsten Stimmen der deutschen Szene. (Reddit)
9. Christine Corvisier 5tet – Chansons de Cologne Vol. 2 – Charmante Jazz-Chansons-Interpretation aus Köln. (Connect)
10. Allgäu Meets India – hr-Bigband feat. Matthias Schriefl – Fusion aus Jazz-Bigband und indischen Einflüssen (Rundfunkproduktion des Jahres; Deutscher Jazzpreis).
11. Carl Wittigs Aurora Oktett – Album des Jahres – Großes Ensemble aus der deutschen Szene (Deutscher Jazzpreis).
12. Sera Kalo – Vokal Jazz Highlights – Preisgekrönte Vokalistin mit starkem Jazz-Statement (Deutscher Jazzpreis).
13. Ingrid Laubrock – Neue Projekte – Saxophonistin mit internationalem Profil, mehrfach in deutschen Listen.
14. Dima Bondarev – Blechbläser-Innovationen – Trompeter und Preisträger des Deutschen Jazzpreises.
15. Nick Dunston – Saiten-Jazz – Preisträger als Saiteninstrumentalist des Jahres.
16. Philo Tsoungui – Rhythmische Konstruktionen – Schlagzeuger des Jahres (Deutscher Jazzpreis).
17. Sebastian Sternal – Home (Trio) – Zusätzlich zum Bigband-Projekt ein starkes Trio-Album mit Larry Grenadier (angeführt in Kritikerkreisen).
18. Yvonne Moriel – Sweetlife III – Saxophon-Jazz-Release mit kreativer Zählung aus der Berliner Szene. (verhoovensjazz.net)
19. Philipp Maria Rosenberg – Rotwelsch – Deutsches Trio-Projekt mit originellen Kompositionen.
20. Calamite – Calamite – Bandprojekt mit deutschen Beteiligungen, jazz-experimentell geprägt.
21. Marco Ullstein Quintet – Detached Views – Vibraphon-zentrierter Jazz von einem deutschen/Amsterdamer Künstler. (Jazz’halo)
22. Cortex & Hedvig Mollestad – Did We Really? – Kooperation mit deutscher Beteiligung im europäischen Jazzkontext.
23. Yvonne Moriel & Svetlana Marichenko – b-flat Berlin DE – Stadtbezogenes Jazz-Projekt aus Berlin.
24. Christine Corvisier – Weitere Einzel-Releases – Saxophon- und Ensemblearbeit aus der deutschen Szene. (Connect)
25. HR Big Band – Additional 2025 Projects – Weitere herausragende Hörsessions & Kollaborationen der Band. (Connect)
Highlights & Kontext
- Jazzwerkstatt Peitz hat 2025 viele spannende deutsche Improvisations-Jazz-Veröffentlichungen herausgebracht, darunter Public Radio von Schultze/Ehwald/Rainey. (jazzwerkstatt.eu)
- Einige der genannten Künstler*innen waren Preisträger oder Nominiert beim Deutschen Jazzpreis 2025 (z. B. Aurora Oktett, Sera Kalo, Dima Bondarev). (Deutscher Jazzpreis)
- Die Szene umfasst traditionelle Bigband-Arbeiten, moderne Trio-Ausprägungen, freie Improvisation und genreübergreifende Projekte – ein breites Spektrum deutscher Jazzkunst.
Mit den Besten Wünschen und Grüßen für 2026
– Alles Gute ! All the best !
Jahresrückblick Best of Jazz Albums 2025









Oktober, November, Dezember – wird, wenn möglich, nachgereicht – spielt vor dem Hintergrund der Reduplikationen jedoch nicht mehr erste Geige – ist auf dem Prüfstand – hab nicht mehr so viel Zeit für etwas, was keine Zeit mehr hat.









