Jazz Albums May 2023 | 14.06.2023
Alben des Monats: Jochen Rueckert With Best Intentions – und Monika Roscher Bigband Witchy Activities and the Maple Death
05.05.2023
Monika Roscher Bigband
Witchy Activities and the Maple Death
München – Aufregend und verzaubernd (SWR) – Weiter weiter immer voran – Die wilde Jagd führt durchs musikalische Wunderland … fette Bläserarrangements im Nacken, wabernde Synthesizer – (Konrad Bott)
Trotz hoher Komplexität und musikalischem Anspruch bleiben Eingängigkeit und Herz nie auf der Strecke. Manuel Berger auf laut.de
So ein bisschen unfassbar ist das alles ja schon. Woher sie all diese Ideen nimmt, wie unfassbar präzise ihre Band agiert, wie vielschichtig die Produktion klingt. Christopher Sennfelder auf Plattentests.de
Moderne subsonische Club-Bässe treffen im Bierzelt auf eine Tex-Mex-Band, die gemeinsam mit Tom Waits und Björk auf einem Besen in einem explodierenden Nachthimmel verschwindet. Oder so ähnlich Josef Engels in Rondo
12.05.2023
Echoes of Zoo
Speech of Species
Alte Bekannte möchte man meinen, dabei ist ihr erstes Album gerade mal 2 Jahre alt – Breakout hieß es, quasi Nomen est Omen als Programm. Jazzrock für Psych Heads heißt es für Speech of Species. Vollgepackt mit Energie und und einer ordentlichen Portion Punk und Dub – klares Konzept, klare Linie, aufregende Musik.
Das sehe wohl nicht nur ich so.
Wie alle großen Geschichten folgen sie nicht einem linearen, unerschütterlichen Pfad, und praktisch jeder Track auf Speech Of Species schlägt irgendwann eine andere Richtung ein. Manchmal kehren sie nach Hause zurück, manchmal auch nicht. Gordon Rutherfood on Louder than War
Sprechende Tiere sind natürlich eine Sache, ihr Geplapper in Musik zu verwandeln eine andere, und doch ist es genau das, was Echoes of Zoo tun. Und sie tun es wieder einmal auf wunderbare Weise! Björn Comhaire on luminousdash.be
Label: W.E.R.F Records Belgium

ABC Records Australia
26.05.2023
Damien Kingston Quartet
Harmony
Aus dem Augenblick heraus oder in unberechenbaren Strömungen, die Nüchternheit wird in ein harmonisches und zugängliches Gerüst gepackt, da wenden sich die Avantgardisten ihren Marmortresen zu und luken unter ihrem Hut hervor, nicht mit mir, sagen sie, das ist mir zu viel der Konvention und erklär mir nicht noch eins deiner Alben aus der Contemporary Ecke – du konterst mit einer Gegenfrage: welche der vielen Ecken meinst du: die Smooth Ecke, die Branford Marsalis Ecke (Contemporary Jazz 2000) oder die Fusion Ecke. Geh doch Stanley Hammers hören – du wirst sehen: das ist nicht Jacke wie Hose Jazz, das ist durchaus eine Ausgangsposition mit vorhandener Erzählung, ich hab da eine Gegenfrage: erklär mir viel mehr, wie dieses Album, so ohne PR ausgestattet, seinen Weg auf meinen Kopfhörer gefunden hat – ich kann nur meinen Tipp wiederholen: schau hin und wieder hier (highresaudio) nach, die haben einen guten Lauf. Dort steht zwar nun auch nicht viel mehr als hier – aber ansonsten kann ich keine Kanäle erkennen, Contemporary hin oder her – das muss sich also nur noch rumsprechen: hier, Leute, tolle Scheibe. Echt jetzt.
Leider nur 24 Minuten – heißt wohl: da kommt noch etwas nach.
Label: ABC Music Australia
15.05.2023
Transatlantic Five
Transitions / Nemu Records
Radiohoerer empfiehlt:
Ist das herrlich, wie hier zusammen musiziert wird. Lebendig und voller Energie, welche sich problemlos bis ins Wohnzimmer transportiert und dazu klingt es auch noch sehr gut. Eine klare Empfehlung! …
Leider nur 24 Minuten – heißt wohl: da kommt noch etwas nach. (Liegt inzwischen als komplette CD vor)
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The Vampires
Nightjar
12.05.2023

Nick Garbett trumpet
Noel Mason bass
Alex Masso drums
Chris Abrahams piano, organ, prophet, super 6, quantum, rhodes
review
Klaus Gesing, Björn Meyer, Samuel Rohrer
Amiira – Curious Objects
05.05.2023

Label Arjunamusic
EABS meets Jaubi
In Search of a Better Tomorrow
12.05.2023

Michel Meis 4tet
Michel Meis Drums
Alisa Klein Trombone
Cédric Hanriot Piano
Stephan Goldbach Bass
Michel Meis 4Tet
– Lollipop Moment
23.05.2023
Michel Meis 4tet
Lollipop Moment
Noch einmal: der Avantgardist an seinem Marmortresen wendet sich ab, weil ich ihm Popmusik liefere. Der Knaller auf dem Album nennt sich auch noch Puff Puff Puff – die anderen Titelnamen wie Blue Hour, Bye Bye Balloon, Silberfell oder Track the Crack – sind ähnlich aufreizend oder irisierend im Sinn von bunten Knallbonbons, der aus Luxembourg stammende Michel Reis wollte mal bewusst ein Album fabrizieren, das Spaß an der Musik vermittelt und auch frech, stürmisch, explosiv und treibend sein kann, ohne sich dabei zu sehr dem Gefälligkeitsohr des Publikums anzudienen – allein, das Publikum scheint im Sommerloch verschwunden und sucht seinen eigenen Spaß, aber vielleicht nimmt es doch noch seinen avantgardistischen Hut vom Tresen und erklärt mir, wie es zurechtkommt, ohne zu sprechen. Ich höre ja nichts, nicht mal ein Naserümpfen sehe ich, ich vernehme höfliches Schweigen, das in diesem Fall aber unhöflich wird, das Album hat nämlich viele Ecken und Kanten und spitze Momente und blitzt und leuchtet und knallt und erfrischt und scheut keine Genregrenzen – nun muss nur noch jemand das Publikum erschrecken und wecken und darauf aufmerksam machen.
via Jazzfuel
Jazzviews.net: I really like his no-nonsene, straight ahead jazz approach on ‘Bye Bye Balloon.’ Hanriot is slamming out brisk runs up and down the scale with bassist Stephen Goldbach along for the ride soloing brilliantly.
Label: Double Moon Records
05.05.2023
Tineke Postma
Aria
Tineke Postma vor kurzem mit Florian Arbenz im Zig Zag – ein ebenso wunderbares Konzert – hier nun hörst du sie in ihrem ganzen Volumen und Können. Sie ist Ausnahmekünstlerin am Saxophon und ist mehrfach ausgezeichnet und mehrfach in Erscheinung getreten mit wunderbaren Aufnahmen – ich zähle sie kurz auf: For The Rythm 2009, The Traveller 2010, The Dawn of Light 2011, Sonic Halo 2014, freya 2020, Conversation #5 mit Florian Arbenz 2022
und jetzt dieses Album mit Ben Monder und Robert Landfermann, ebenfalls keine Unbekannten.
Auf Jazzmachine.lu hab ich etwas Ausführlicheres gesehen: ansonsten: Bandcamp und die Website von Tineke Postma !along for the ride soloing brilliantly.

eine mitreißende Aufnahme, zusammengestellt aus Baião-, Samba-, Bossa- Nova-, Chacarera- und Bolero-Stücken
via jazzfuel
26.05.2023
Matthias Bublath, Michi Ruzitschka
Duo Norte Sul
Ein Duo – klassisch – mehrfach gehört inzwischen, in der Zeit hätte Google meinen Artikel dazu durchaus mal freischalten können, keine Chance – untergebracht ist das Album nunmehr in Duo Jazz new albums – ich suche, wer dazu etwas geschrieben hat:
Nicht viel, was Google mir zeigt, Jazzview wundert sich über die siebte Gitarrensaite, die einen Bass überflüssig macht, da auch das Klavier gern und ausführlich im Bass wiederzufinden ist, Jazzfuel macht auf seine gewohnt sachlich professionelle Art auf das Album aufmerksam – ich wollte auch etwas geschrieben haben, google aber ließ den Artikel sage und schreib zehn Tage nicht in den Index – manchmal ist das Arbeiten am PC eher wenig ergiebig, man darf sich dann auch mal zurücknehmen und sich auf andere Arbeiten konzentrieren – dafür nämlich eignet sich diese Musik hervorragend – du kannst wunderbare italienisch brasilianisch portugiesische und spanische Reisen im Kopf vollziehen und siehst über toskanische Wiesenlandschaften spanisch hintergründige Wolken aufsteigen und gehen, das Reisen im Kopf ist dem realen Reisen im Sommer eh vorzuziehen, von Berlin nach Lissabon sind es so gesehen 3 Minuten 35 Sekunden zwischen Bala com Bala (Stück 6) und Nos (Stück 7) – zurück geht es über den Repeat Knopf – kannst du den ganzen Tag laufen lassen, gleich auf Shuffl und Return – was sie hier vorlegen, ist schlichtweg ein hervorragend getimtes Zusammenspiel mit wundervollen Arrangements und dabei nie übertrieben oder aufdringlich, im Gegenteil, bestens geeignet, Google Google sein zu lassen und sich etwas anderes auszudenken.
fav: Hermeto, Besame Mucho, Cante Jondo, Nazca, Na Rancho Fundo, Omario, Nos, Bala Com Bala, Samba Nortoe Sul, 324 Centre Street, – kurz: alles wieder und wieder – ich schwöre – du wirst leichter durch diese Musik. Bravo ***** Bravo
Lucia Cadotsch
AKI
26.05.2023
Lucia Cadotsch
AKI
Beginnt in I won’t mit einem zweiminütigen weich füllig angenehmen Teppich – gebrochen und gegengezeichnet vom Piano – die Machart des Albums deutet sich aber erst in Bitter Long Lying Leisure an – ein Akkordgerüst, das sich kontrapunktisch bewegt, während die Stimme eigene Linien verfolgt, gegengezeichnet von der Gitarre – In Brother II das Lauschen auf den Bass, bis die Stimme etwas deutlicher einsetzt und auf Brother aufmerksam macht – welchen Brother? Borther II – Wer ist das? Das bewegt sich in Secedas hinein, setzt sich ebenso fort in No Apology – der Verdacht entsteht, dass sie ihre Faszination für Lillinger und Eldh zum Ausdruck bringen wollen – wenn du eingängige Songs erwartest, wirst du auf den Trommelboden des Schlagzeugs zurückgeholt, du musst so einige Kurven und Wendungen durchlaufen und dabei eingestehen, dass das Harmoniegerüst eher kühl neben den Songs steht, du wartest vergeblich darauf mitgenommen zu werden, du wirst in allen Stücken den Brüchen und dem Abrupten ausgesetzt, das führt, was Zeitgeist sein könnte, zu einer Fragmentierung, die nicht ganz so packend ist wie im BR dargestellt, eher vielstimmig vielfarbig – hin und her geworfen wird man, es soll der Zauber ihres lakonischen Gesangs sein, der schon in Speak Low von 2016 faszinierte, da waren noch Petter Eldh und Otis Sandjö mit im Boot – hier nun sind mit Donkin, Downes und Rosenwinkel drei Hochkaräter mit am Werk, die, so wirkt es, sich noch nicht einig sind, wohin die Reise geht.
26.05.2023
TRI-, Jesse Vilhomaa, Tuomas Talvi
Let Loose
26.05.2023
Chamberjazz vom feinsten, Newcomer des Monats
Du findest sie auf Instagram, auf Facebook, auf Spotify und bekommst sie zufällig in deine Timeline gespült und suchst. Die Namen gibt es, das Cover, eine Website in Finnland, das war es schon – für finnische Verhältnisse überraschend kaum dargestelltes Marketing. Oder ist das neues Marketing und ich hab etwas verpasst? Immerhin ist die Aufnahme bei mir eingetroffen. Einmal gehört, ein zweites Mal gehört und … ja, sie hat was. Ist interessant, gerne mehr davon
New in Jazzweek Charts – Jazz Albums May 2023
Pascal Comelade, Ramon Prats, Lee Ranaldo
Velvet Serenade
05.05.2023

by Pascal Comelade, Ramon Prats, Lee Ranaldo
Radiohörer empfiehlt:
Klangräume
Elder Jack Ward
The Storm
19.05.2023

von Elder Jack Ward
Jana Kütt
Upcycled ’60s
16.05.2023

von See Pole See Trio
Kate Gentile
b i o m e i.i
19.05.2023

von Kate Gentile | International Contemporary Ensemble
Isabel Lepanto Gleicher – flute, piccolo
Jennifer Curtis – violin
Joshua Rubin – clarinet, bass clarinet
Rebekah Heller – bassoon
Ross Karre – vibraphone & percussion
Cory Smythe – piano
Kate Gentile – drums & percussion
ARTEMIS
In Real Time
05.05.2023

Javier Red’s Imagery Converter
12.05.2023

Gustavo Cortiñas – Drums
Jake Wark – Saxophone
Ben Dillinger – Bass
siehe auch radiohörer
Asher Gamedze
Turbulence and Pulse
05.05.2023

05/05/2023 :
Asher Gamedze Turbulence and Pulse 2023
– words by londonjazznews –
Brandon Seabrook
brutalovechamp
26.05.2023
kaum erschienen, schon Wiki
Seabrook kann auch Banjo – wie hier zu hören:
Sylphid Vitalizers 2014
Elmar Frey, Christian Gutfleisch, Dominik Schürmann
Roundabout
26.05.2023
Hendrik Meurkens (harmonica & vibraphone), Christian Gutfleisch (piano), Dominik Schürmann (bass), Elmar Frey (drums)
Website Dominik Schürmann
Dan Wilson
Things Eternal
19.05.2023

von Dan Wilson
Dan Wilson — guitar
Glenn Zaleski — Fender Rhodes
Brandon Rose — bass
David Throckmorton — drums
Peter Zummo
Deep Drive 2 +
05.05.2023

Peter Broderick – violin, drums, synthesizer
Joe Carvell – acoustic and electric bass
Mabe Fratti – cello
Sebastian Rojas – synthesizer, electric organ
Peter Zummo – trombone, voice, electric piano, didgeridoo, trumpet
The Docking Choir: Peter Broderick, Joe Carvell, Mabe Fratti, Sebastian Rojas
Wem hatte ich das zugeordnet?
Respect forbids me to point out redundancy too much, on the contrary, that makes it interesting again in the sense of the abrasions
Listening to this with pricked ears – I’m surprised how unpretentious the recording is: I used to play the trombone myself – which doesn’t matter, except that you listen more closely to his effects – a lot of interestingly hidden elements
Der Respekt verbietet es mir, zu sehr auf Redundanz hinzuweisen, im Gegenteil, das macht es im Sinne der Abreibungen wieder interessant
Wenn ich mir das mit gespitzten Ohren anhöre – ich bin überrascht, wie unprätentiös die Aufnahme ist: ich habe früher selbst Posaune gespielt – was nichts ausmacht, außer dass man genauer auf seine Effekte hört – eine Menge interessant versteckter Elemente
Wendy McNeill
First There Were Feathers
26.05.2023

von Wendy McNeill
20.11.2024 A-Trane
Oder der hier?
In principle a continuation of the successful album from 2020, at least that’s what the album drawing suggests. Those who expected an improvement on the album from 2020 may also rethink their ideas of higher, faster and further at the same time.
Im Prinzip eine Fortsetzung des Erfolgsalbums von 2020, zumindest suggeriert das die Albumzeichnung. Wer eine Verbesserung des Albums von 2020 erwartet hat, darf auch gleich seine Vorstellungen von höher, schneller und weiter überdenken.
Natural Information Society
Since Time Is Gravity
Aus der Reihe: Alben die sich wie von selbst bewerben
Label Eremite

„Warmes Schnarren und Rauschen in gemächlichem Groove – mehrstimmige hymnische Bläsersätze über einem durchgängigen Bourdeaxton – ein reichhaltiger Teppich breitet sich aus – voller Klangfarben die sich organisch ineinander weben und wieder lösen – spirituelles Jazzdiom im Geiste von Alice Coltrane – ein Spiel, das für dramatische Spitzen sorgt – die stete hypnotische Wirkung als Grundprinzip – Eine Position zwischen Folklore und Moderne – die Musik wirkt statisch und bewegt zugleich
„i told you, the 70ties are very hip – the words about this music are postmodern – the work itself is post-by-post-modern“
Massimo Biolcati
19.05.2023

by Massimo Biolcati
John Ellis – Tenor Saxophone, Bass Clarinet
Massimo Biolcati – Bass
Johnathan Blake – Drums
Laila Biali
05.05.2023

by Laila Biali
Kate Gentile International Contemporary Ensemble
19.05.2023
George Coleman
Live At Small’s Jazz Club
12.05.2023

von George Coleman Quintet
George Coleman – tenor saxophone
Spike Wilner – piano
Peter Washington – bass
Joe Farnsworth – drums
Mike Clark
Plays Herbie Hancock
26.05.2023

von Mike Clark
Mike Clark – drums
Jon Davis – piano
Leon Lee Dorsey – bass
Jazz Albums May 2023 | 14.06.2023
18.05.2023
Jonatan Morgenstern
Aguazul
Jonatan Morgenstern (p), Josh Ginsburg (b), Diego Piñera (dr)
Jonatan Morgenstern.com
Jonatan Morgenstern, geboren 1993 in Berlin, legt ein beachtliches Debut vor mit Josh Ginsburg am Bass und Diego Piñera am Schlagzeug, da dürfen die Scheinwerfer ruhig angeschmissen werden wie am 02.07. im ZigZag, die gesamte Bandbreite ist auf der Website von Jonatan Morgenstern hervorragend repräsentiert, die Affinität zu lateinamerikanischen Rhythmen ist unüberhörbar und macht die Aufnahme zu einem schönen Souvenir für modernen Jazz in seiner ganzen Breite. Die Abstimmung zwischen Bass Schlagzeug und Klavier ist auf höchstem Niveau und gibt der Aufnahme mitreißende Wendungen und akrobatischen Schub, das Debut des Monats in meinen Ohren. Punkt.

by Stephane Wrembel
Josh Kaye on rhythm guitar; Joe Boga on trumpet; Adrien Chevalier on violin; Joe Correia on sousaphone; David Langlois on percussion; Nick Driscoll on clarinet and soprano saxophone; Sarah King on vocals; and Scott Kettner on drums
05.05.2023
Stephane Wrembel
Django New Orleans
An dieser Position war die Aufnahme von Bob Dylan – wollte etwas zu Bob Dylan gesagt haben, bin abgebogen nach New Orleans – wenn schon Tradition und Country-Side oder Reminiszenz, dann gleich richtig.
Was aber soll ich zu Stephane Wrembel sagen, was noch nicht zu Stephane Wrembel gesagt wurde* – er hat zwar keine 10 Millionen monatlich Hörende wie Bob Dylan, sondern knapp 250 Tausend – immerhin – er ist populär – macht leicht beschwingte oder swingende Musik – heiter ist es, ohne Ecken und Kanten, gewiss – Nympheas und Caravan machen Spaß – Yes – es lockert auf.
*Wikipedia
*stephanewrembel.com
*“Perhaps the most creative improviser in Gypsy Jazz today, Mr. Wrembel plays the guitar with a rich and colorfuil lyricism“
– New York Times

von Sharp Little Bones
Tony Kofi Tenor Sax
Simon Paterson Upright and Electric Bass
Paul Deats Piano, Rhodes and Synthesiser
Andrew Wood Drums
26.05.2023
Tony Kofi
Sharp Little Bones
Volumes I & II
„Wir haben uns hingehockt und ein Doppelalbum in nur neun Stunden aufgenommen. Wir hatten einen Riesenspaß, hörten einander wirklich zu, reagierten aufeinander, inspirierten uns gegenseitig und führten bedeutungsvolle musikalische Unterhaltungen. Im Studio klang alles so großartig, dass wir einfach loslegen konnten, Track für Track, und was ihr hört, ist alles live und größtenteils aus einzelnen Takes.“
Das ist gut rauszuhören und beginnt entsprechend mit einer ansteckenden Melodie – wunderbares Debut
*Wikipedia
*stephanewrembel.com
*“Perhaps the most creative improviser in Gypsy Jazz today, Mr. Wrembel plays the guitar with a rich and colorfuil lyricism“
– New York Times
21st June 2024 new albums jazzweek
Tim Lin
Tim Lin
19.05.2023
Last but not least:
Tim Lin realease 19.05.2023 Empathy “Tim Lin’s debut album is a knockout. His sensitivity, enthusiasm, language, and articulation give him his own voice. Congratulations.” Jerry Bergonzi
Die Titelgebung lässt auf ein Debut schließen, auch der hymnische Text von Jerry Bergonzi – tatsächlich aber erfährst du vom taiwanesisch-amerikanischen Saxophon- und Klarinettenspieler Tim Lin viel mehr über sein wirkliches Debut Romance in Formosa – ebenfalls auf Bandcamp. Klassisch moderner Bebop

von Tim Lin
Jochen Rueckert
With Best Intentions
Last but not least:
Mark Turner tenor saxophone
Nils Wogram trombone
Joris Roelofs bass clarinet
Doug Weiss bass
Jochen Rueckert drums
Das Album ist ein Glücksfall. Punkt.

von Jochen Rueckert
Mark Turner tenor saxophone
Nils Wogram trombone
Joris Roelofs bass clarinet
Doug Weiss bass
Jochen Rueckert drums
Das Album ist ein Glücksfall. Punkt.
Tom Ollendorff Open House
26.05.2023 Release Open House Tom Ollendorff (guitar), Ben Wendel (tenor sax on #1,3,6 & 7), Conor Chaplin (bass), Marc Michel (drums). Unglaublich, nur die Ruhe, was ein Tempo, was eine Technik, wie geht das – ist es nur der Fingersatz und: wenn Leistung zählt und sich auszahlt, zählt dann nur noch Virtuosität? Die Gemeinde ist begeistert und warum noch seine Stimme erheben, du hörst doch, wie gut er ist.
Idema/Serierse Quartet – Cloud Studies
Anna Serierse – vocal Gijs Idema – guitar Cas Jiskoot – bass Tim Hennekes – drums

von Idema/Serierse Quartet
Ascend –
Connotated as #jazz in bandcamp
Ascend from 2010
Only on bandcamp : song 3
„Dessert Cry“ from McCoy Tyner – Jazz to fight into and wait for – i never knew about dark fights – what a move from waiting on McCoy Tyner into a heavy metal space ()
Henry Threadgill
The Other One
26.05.2023

Alfredo Colón – alto saxophone
Noah Becker – alto saxophone, clarinet
Peyton Pleninger – tenor saxophone
Craig Weinrib – percussion, electronics
Sara Caswell – violin
Stephanie Griffin – viola
Mariel Roberts – cello
Christopher Hoffman – cello
Jose Davila – tuba
David Virelles – piano
Sara Schoenbeck – bassoon
Adam Cordero – bassoon
Billy Cobham
79.igster Geburtstag 16.05.2023 – gefeiert im Kesselhaus Berlin.
Weil alles in Berlin stattfindet …

Bobby Sanabria Multiverse Big Band
Vox Humana
12.05.2023
Petra Haller, Meg Morley
Shoulders I Stand On
25.05.2023

Meg Morley: Composition, Improvisation, Piano
via allaboutjazz
Jazz Albums My2023 * neuerscheinungen jazz * jazz cd tipp





































