Jazz Albums September 2023
Jazz Albums September 2023 | 05.10.2023
Alben des Monats: Matana Roberts Coin Coin Chapter Five: In The Garden... – und Steve Lehmann Ex Machina
In Zeiten, da jedes Reden sich anhört wie eine Probe oder Szene aus House of Cards und Meinungsfreiheit nicht mehr Diskurs meint, sondern wer wem einheizt und dem wieder nur das Wort Narrativ übergestülpt wird – du kannst schlichtweg nicht mehr zuhören, wie sich die Bedeutungsebenen vom Denken in gesellschaftlichen Zusammenhängen der Privatinsolvenz zuneigen mit Health Care Themen, es kommt der Musik, denkst du, größere Bedeutung bei.
Wie viele aber machen nur ihr Ding – was bleibt dir auch übrig, da die Themen aus den Ritzen hervorgekrochen kommen und zur Nagelprobe werden für den eigenen Wortschatz, der festhängt im Satz vom Hammer, der den Nagel versenkt und mit ihm verschwindet der Hammer. Mit ihm der Satz vom Nagel, der den Hammer versenkt. Es bleibt nicht mal das Gespräch. Im Sinn von House of Cards nehmen Verwirrung und Chaos zu. Es verschwinden Hammer und Nagel, gleich auch die Wand, das Dach, das Haus, die Straße und mit ihr die Leute in dieser Fanfare vom großen Lärm um all das, was nichts bedeutet, je nach Maßstab.
Dieser Monat hatte es in sich, es jagt ein Großereignis das andere – und die nur ihr Ding im Kopf haben, behalten wenigstens ihre Konzeption im Auge, ihre Idee. Andere begnügen sich mit der eigenen Position und beharren auf ihr. Wieder andere wollen nur gefallen, warum nicht. Auch das ist Teil der Vielstimmigkeit – aber: Ich will es auch mal gesagt haben: ohne Namen zu nennen, aber so einiges von dem, was die Öffentlichkeit flutet, ist schon nicht mehr nur grenzwertig, sondern einfach nur: geht gar nicht – aber kein noch so kritischer Satz würde dieses Geht gar nicht verhindern, im Gegenteil, es würde erst recht aufblühen. In Zeiten, da jedes Wort seinen Nutzen zeigt darin, dass das Gegenteil von dem interessanter erscheint.
Muss aber nicht – wir geben nicht klein bei. Hier wird präsentiert, was gefällt, ob es gut ist oder schlecht – vermag niemand zu beurteilen, das folgt einem intuitiven Gefühl – wie gesagt: es geht weniger um Abgrenzung von Jazz zu Pop oder Rock zu Jazz oder Punk zu Gospel – diese Zuweisungen sind überholt – es hat sich vermengt, mit Genrezuweisungen erreichen wir nicht etwa Apodiktisches im Sinn einer Reinheit der Kunst, auch das ist von gestern, es fängt an zu muffeln, sollte jemand seine Aufrichtigkeit mit ästhetischer Notwendigkeit verwechseln. Dafür gibt es einfach ein Zuviel an guter Musik, und das ist gut so.
Es wird demnach nicht einfacher. Nicht für die, die sich ein Publikum wünschen, nicht für die, die Orientierung suchen – die größte Überraschung, die mir aus der Jazzszene täglich quasi ins Ohr springt, ist ihre Vielfalt, ihre Unvorhersehbarkeit, ihre Spontanität, das folgt nicht den Klischees vom Loch im Käse oder den Auslassungen im Subtext oder dem Fingerzeig von wegen, was man darf, was nicht – auch hier: das Gegenteil ist der Fall.
An einem Wochenende im September nahm ich mir die Zeit, das Œuvre von Montana Roberts anzuhören, es war das seit langem Beste, was ich mir antun konnte. Sprache und Musik oder Musik und Sprache. In Zeiten, da scheinbar alles auseinanderdriftet und jedes Wort eins zu viel zu werden droht, die House of Cards tatsächlich wie ein Kartenhaus wirkt – es kommt der Musik besondere Bedeutung zu: die des Verstärkers ums Subjekt, die der Stimme des Subjekts im Verhältnis der Dinge. Auch hier: nichts ist wie es will. Auffällig ist: die Großformationen scheinen en Vogue – noch nie so viele Big Bands gehört wie dieser Tage – deswegen: die Empfehlung Steve Lehman aus New York – strenggenommen keine Big Band, mehr ein Phänomen, eine Erscheinung. Ein Multiplexkino – musst du dich nur auch einmal drauf einlassen – du kommst aus den Erzählungen nicht mehr hervor.
Ach ja Erzählungen. Da hätte ich auch mal ein paar moralische Gesten jenem oder jenem ums Ohr gelöffelt – wer nur hat mir die Literatur zerstört, frage ich, ich mir selbst etwa? Tja – gute Frage. Literatur, Kunst, Musik und Kultur bedingen einander, und dazu gehört wohl auch, dass so manche unliebsame Stimme sich erst verflüchtige, wenn du gar nicht mehr an sie erinnerst oder gar nicht mehr an sie erinnert wirst – ebenso gute Frage: die Szenen scheinen mir in sich so überschaubar und klein, da haben so manche Leute viel zu viel Macht über andere, da reicht schon ein Küchentisch, um Karrieren zu beenden – das aber wäre wieder nur House of Cards.
Wir wollen nicht übertreiben und nicht sichtbar als Pathoswolke in Erscheinung treten, wir wollen auch nicht wir gleich wirr sagen, die Feststellung habe ich Matana Roberts zu verdanken: Ich denke, ich war in meinem Leben noch nie ich selbst. Das habe ich nur eben nicht verstanden und auch nicht respektiert. Ich beginne zu verstehen, spät war es, es ging auf Mitternacht zu, ich kam vom Konzert bei Enemy und dachte: ich habe ein komplett falsches Leben geführt. Und wollte es so nicht stehen lassen, ich ging weiter und korrigierte mich: ich habe kein Leben geführt. Ging weiter und korrigierte mich. Es war nicht ich, der sein Leben so führte. Ich habe noch nie zu mir gestanden, dachte ich plötzlich am Hermannplatz. Ich stand immer neben mir und beobachtete mich im Verhältnis zu den anderen, die ein scheinbar richtiges Leben führen, das ich nicht kenne. Diese falschen Sätze in meinem richtigen Leben. Die einprägsamen falschen Sätze. Die Diktionen und das Spiel.
Matana Roberts

Coin Coin Chapter Five: In The Garden...
29.09.2023
Matana Roberts (composer / horns / harmonicas / aux percussion / vocal / wordspeak)
Matana Roberts saxophone
Steve Lehman Ex Machina
published …
Bliss Quintet Glasshouse
Teri Parker

Shaping the Invisible
29.09.2023
Luis Deniz – Alto and Soprano Saxophone
Andrew McAnsh – Trumpet
Teri Parker – Piano
Mark Godfrey – Double Bass
Ernesto Cervini – Drums
via Dan McClenaghan Allaboutjazz
Johannes Metzger Quartett

by Johannes Metzger Quartet feat. Benjamin Schaefer
How Far?
22.09.2023
Benjamin Schaefer – Piano
Marc Doffey – Tenorsax
Morten Duun Aarup – Guitar
Fabian Timm – Bass
Johannes Metzger – Drums
johannes-metzger
Enemy The Betrayal
Shuteen Erdenebaatar

Rising Sun
15.09.2023
Shuteen Erdenebaatar – piano
Nils Kugelmann – upright bass
Valentin Renner – drums
Anton Mangold – saxophone
shuteenerdenebaatar
Jerome Sabbagh Vintage
Veronica Swift by Veronica Swift
Giuseppe Millaci, Vogue Trio

Double Portrait
15.09.2023
Giuseppe Millaci: bass; Amaury Faye: piano; Lionel Beuvens: drums.
Review Mike Jurkovic Allaboutjazz
Jeff Coffin
Jordan Perlson
Viktor Kraus

Coffin/Perlson/Krauss
15.09.2023
Jeff Coffin : Saxophone
Jordan Perlson : Drums
Viktor Krauss : Bass
Label Earuprecords
published …
Malleus Trio

by Malleus Trio
On/Off
22.09.2023
Geordie Hart : Bass
Dominic Conway : Saxophone
Ben Brown : Bass
Nils Wogram

The pristine sound of Root 70
22.09.2023
Nils Wogram : Trombone
Hayden Chisholm : Saxophone
Matt Penman : Bass
Jochen Rueckert : Drums
Reinhard Koch bei Jazzthing über Zeitgeistumkehr
Aline’s étoile magique

éclipse // elastic recordings
25.08.2023
Aline Homzy – violin, voice, theremin
Michael Davidson – vibraphone, marimba, piano, synth
Marito Marques – percussion and drums
Dan Fortin – bass
Thom Gill – guitars
João Frade – accordion
Felicity Williams – voice
David Travers-Smith – engineer, mixing and mastering
Review Mike Jukovic Allaboutjazz

Dust Settles
08.09.2023
mit Peter Bernstein an der Gitarre, Stacy Dillard (wiki) am Saxophon, Miki Yamanaka am Piano, Yasushi Nakamura am Bass – Topbesetzung – Top Aufnahme, und los.
fav Bush Walked In; Idle Moments
coming …
DAAU – Die Anarchistische Abendunterhaltung

by DAAU – Die Anarchistische Abendunterhaltung
#1 (1995)
neu ausgewiesen als Vinyl auf Bandcamp und digital auf Streamingdiensten, tatsächlich ist das Album von 1995 und war seinerzeit veröffentlicht nur für Verrückte – der Eintritt kostet den Verstand.
with influences from Roma music, Eastern European folk, klezmer and jazz, but performed with the energy, rebellious spirit and Sturm und Drang of a bona fide punk band.
Radiohörer empfiehlt außerdem weitere mehr als interessante Rhythmusmuster, Klanglandschaften, Wohltuendes, Atmosphärisches oder tektonische Verschiebungen und Ballettmusik von Zeitkratzer … hört selbst – es lohnt sich (wie immer)
Bobby Kapp, Richard Sussman

Synergy. Bobby Kapp Plays the Music of Richard Sussman
10.07.2023
via Jack Bowers Allaboutjazz
viele interessante Passagen, die sich wie aus einem Zettelkasten anfühlen, der etwas unsortiert wirkt, aber für ein Manuskript schon einiges an Verwertbarem bereithält.
Dinesen Christensen Sonne Moonlight Drive

Shades Of Rainbow
08.09.2023
mit Mark Turner am Saxophon, Tyrone Allen am Bass, Jimmy Macbride am Schlagzeug
fav Uh Oh; GIN
ANIA PAZ piano
free …
Eri Yamamoto

Colors Of The Night
29.09.2023
Eri Yamamoto – piano
William Parker – bass
Ikuo Takeuchi – drums
eriyamamoto.com
Darius Jones

by Darius Jones
fLuXkit Vancouver (its suite but sacred)
29.09.2023
Ekmeles – A Howl, That Was Also A Prayer
Ekmeles A Howl That Was Also A Prayer
Tryon

Freaky Squash Baby
25.08.2023
Die Empfehlung kommt von Ralf Dombrowski bei Jazzthing, das Album sei Universal-Crossover spannend, wenn auch höranstrengend. Etwas mehr über den Pate Stehenden Frank Zappa haben wir bei Challenge Records | Kellen Tryon Mills (b) versammelt seine Berliner Freundschaften zum Vegetable Stinkfoot and The little Dicktators Breaknecks Tempo, weil niemand diesen Stuff kennt, stattdessen immer wie Gentle Giant Sounded.
Florian Arbenz Conversation 10
Die seit Wochen
mit ihren Single-Auskopplungen auf sich aufmerksam machten
– sind endlich zu haben.
published …
Blicher Hemmer Gadd It will be alright
Will Bernard Beth Custer Sky
Alf Carlsson
Lights
01.09.2023

Alf Carlsson Electric guitar, acoustic guitar
Samuel Löfdahl Double bass
Anton Dromberg Piano
Hannes Sigfridsson Drums
via Jazzfuel
Marriage Material
Enchantment Under The Sea
07.07.2023

Felix Lehrmann (dr),
Thomas Stieger (b)
Raphael Meinhart (vib)
Arto Mäkelä (g)
via musikreviews
published …
Michael Musillami Trio
Weejuns
Block Party
01.09.2023

Michael Musillami guitar; Joe Fonda bass, acoustic; George Schuller drums.
via Troy Dostert allaboutjazz
Mehdi Nabti & Prototype
Continuum
03.07.2023

Mehdi Nabti: alto saxophone, claves, composition; Thomas Morelli-Bernard: trombone; Philippe Bernier: electric guitar, trombone (#3); Nicolas Lafortune: electric bass; Alain Bourgeois: drums; Kullak Viger-Rojas: congas
via Jazztrail
coming …
Wyne Shorter Series
Gravity Zero
Amazon Prime
GUARDIAN
‘How a man grew to greatness’: the incredible story of saxophonist Wayne Shorter
YESTERDAY
Red Kite band
Almanaque, Raphael Delfino, Jansen Santana
Nada Para O Carnaval
25.08.2023

Luca Boscagin (guitar) Jansen Santana (percussion), Matheus Nova (bass), Raphael Delfino (drums), Quentin Collins (trumpet) featuring Camille Bertault (vocals)
via prestomusic per Radiohörer
free …
Oiro Pena
Puna
04.08.2023

Antti Vauhkonen: Drums
Johannes Sarjasto: Saxophone, Flute
Philip Holm: Double Bass
Staffan “Wolf“ Södergård: Piano
Merikukka Kiviharju: Vocals
via prestomusic per Radiohörer
also: hhv-mag
Scott Clark
Dawn & Dusk
25.08.2023

Laura Ann Singh – vocals
Bob Miller – trumpet, flugelhorn
J.C. Kuhl – bass clarinet, tenor saxophone
Michael McNeill – piano
Adam Hopkins – bass
Scott Clark – drums, composition
scottwclark.com
Spice’n’Space, Mattan Klein, Uria Mader
The Funk Thing
04.08.2023

flutist/composer Mattan Klein & drummer Uria Mader
spicenspaceepk
via prestomusic per Radiohörer
Jazz Albums September 2023
Jazzweek Chart & others
The Bix Centennial All Stars

Celebrating Bix! (20th Anniversary Edition)
review Jack Bowers allaboutjazz
Joan Chamorro, Scott Hamilton
Jazz House Sessions with Scott Hamilton
13.08.2023

THE JAZZ HOUSE is a place to dream and to turn dreams into reality. Dreams full of wonderful sounds, melodies that we learn by listening and singing. It is a place to sing with your voice, to sing with your instrument, which is your voice. To generate illusions, to share them, to laugh, to dance… to dream and… we return to the beginning.
Richard Baratta

Off the Charts
25.08.2023
review Pierre Giroux allaboutjazz + Neil Duggan allaboutjazz
Anthony E
Nelson Jr
Swinging Sunset
09.06.2023

Anthony E. Nelson Jr.: saxophone, tenor; Kyle Koehler: organ, Hammond B3; Cecil Brooks III: drums.
Review Allaboutjazz
Jazz Albums July 2023 – jazz-album des jahres
New – Jazz Albums September 2023 [.]
Best of Jazz Dave Sumner Bandcamp
In times when every speech sounds like a rehearsal or a scene from House of Cards and freedom of expression no longer means discourse, but rather who’s firing who up, and the word narrative is once again superimposed on it – you simply can’t listen any more to how the levels of meaning of thinking in social contexts lean towards personal insolvency with health care issues, music, you think, takes on greater importance.
But how many are just doing their thing – what else can you do, since the themes come crawling out of the cracks and become the acid test for one’s own vocabulary, which is stuck in the sentence about the hammer that sinks the nail and with it the hammer disappears. And with it the sentence about the nail that sinks the hammer. Not even the conversation remains. In the sense of House of Cards, confusion and chaos increase. The hammer and the nail disappear, immediately the wall, the roof, the house, the street and with it the people in this fanfare of the great noise about all that means nothing, depending on the scale.
This month has been a busy one, with one major event after another – and those who only have their thing in mind at least keep their conception in mind, their idea. Others are content with their own position and insist on it. Still others just want to please, why not. That, too, is part of the polyphony – but: I also want to say it: without naming names, but so much of what floods the public sphere is already not just borderline, but simply: don’t go – but no sentence, no matter how critical, would prevent this going, on the contrary, it would flourish all the more. In times when every word shows its usefulness in that the opposite seems more interesting.
But it doesn’t have to – we don’t give in. Here we present what we like, whether it’s good or bad – no one can judge, it follows an intuitive feeling – as I said: it’s not so much about differentiating jazz from pop or rock from jazz or punk from gospel – these allocations are outdated – it has become mixed up, with genre allocations we don’t achieve something apodictic in the sense of a purity of art, that’s also yesterday’s news, it starts to smell if someone confuses its sincerity with aesthetic necessity. There is simply too much good music for that, and that’s a good thing.
So it’s not getting any easier. Not for those who want an audience, not for those who are looking for orientation – the biggest surprise that jumps out at me every day from the jazz scene is its diversity, its unpredictability, its spontaneity, that doesn’t follow the clichés of the hole in the cheese or the omissions in the subtext or the finger pointing about what you’re allowed to do and what you’re not – here too: the opposite is the case.
One weekend in September I took the time to listen to Montana Roberts Œuvre, it was the best thing I could have done to myself for a long time. Language and music, or music and language. In times when everything seems to be drifting apart and every word threatens to become one too many, when House of Cards actually seems like a house of cards that has collapsed – music takes on a special significance: that of the amplifier around the subject, that of the voice of the subject in the relationship of things. Here too: nothing is as it wants to be. One thing is striking: large formations seem to be en vogue – never heard so many big bands as these days – therefore: the recommendation Steve Lehman from New York – strictly speaking not a big band, more a phenomenon, an apparition. A multiplex cinema – you just have to get into it once – you won’t be able to get out of the stories.
Ah yes, stories. I would have spooned a few moral gestures into the ear of one or the other – who destroyed literature for me, I ask, myself? Well – good question. Literature, art, music and culture are mutually dependent, and that also includes the fact that some unpleasant voices only evaporate when you no longer remember them or are no longer reminded of them – another good question: the scenes seem to me to be so manageable and small, some people have far too much power over others, a kitchen table is enough to end careers – but that would be just House of Cards again.
We don’t want to exaggerate and visibly appear as a cloud of pathos, we also don’t want to say we equal confused, I have Matana Roberts to thank for that statement: I think I have never been myself in my life. I just didn’t understand that and didn’t respect it. I begin to understand, it was late, it was approaching midnight, I came from the Enemy concert and thought: I have led a completely wrong life. And I didn’t want to leave it like that, I went on and corrected myself: I haven’t led a life. I went on and corrected myself. It was not me who led his life like that. I have never stood by myself, I suddenly thought at Hermannplatz. I always stood beside myself, observing myself in relation to the others who lead a seemingly real life that I don’t know. Those wrong sentences in my real life. The memorable false sentences. The dictions and the game.
Jazz Albums August 2023
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